Also doch …

On February 26, 2009, in Gemeinde Reinach, Politisches, Reinachblog, Über die Grenzen, by Knubbelog
Tramhaltestelle Reinach Dorf (Bild: lov / Reinacher Zeitung 17.02.2009)

Tramhaltestelle Reinach Dorf (Bild: lov / Reinacher Zeitung 17.02.2009)

Im Weblog vom 10. Februar 2009 habe ich geschrieben “… Es scheint so, als obe es Denen egal ist, wie es in Reinach aussieht (ausser vielleicht noch dem Herrn Krähenbühl – obwohl ja eigentlich offiziell im Ausstand…). …”.

Heute habe ich einen Artikel der “baz.online” (“Ich habe mir nichts Böses gedacht…“) gelesen, dass Herr Krähenbühl die Finger doch im Spiel hatte. Er behauptet, an besagter (und anscheinend entscheidender) Sitzung nur als Zuschauer da gewesen zu sein und keinen Einfluss gehabt zu haben. Plötzlich ändert sich die Empfehlung des “bfu” nach der Sitzung und die Entscheidung geht in eine andere Richtung.

Dafür habe ich nur ein müdes Lächeln übrig – ich glaube ihm schlicht und einfach nicht.

Dann noch schnell die Schuld auf ein Einladungs-e-Mail einer Regierungskollegin abschieben und die Hände in Unschuld waschen. Spricht überhaupt nicht für das Feingefühl und die Intelligenz eines Baudirektors. Zumal ihm ja bekannt sein müsste, dass er “im Ausstand” und selbst betroffen ist. Ich pflichte der Aussage von Hans-Ulrich Zumbühl bei, die er im erwähnten baz.online-Artikel gemacht hat (“… Jetzt ist mir klar, warum die Kap-Haltestelle plötzlich nicht mehr Favorit war…“)

Schallend lachen musste ich ab der Ausführung:  “Darauf angesprochen gibt Krähenbühl zu, Fragen rund um die Sicherheit der Velofahrer gestellt zu haben…” Würde er sich wirklich um die Sicherheit der Velofahrer sorgen, hätte er sich für die zuerst vom “bfu” favorisierte Variante “Kap-Haltestelle” eingesetzt. Die Bemerkung von Herrn Ballmer entlockt dem Mundwinkel nicht einmal mehr ein Zucken.

Ich bin gespannt, wie das nächste Kapitel in dieser Polit-Posse aussieht – und wer es schreibt.

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1 Response » to “Also doch …”

  1. [...] Fragt sich, ob der Herr Krähenbühl in seiner Funktion wirklich die Regeln des Ausstands verletzt hat. Man musste ihm den Ausstand übrigens auch nahelegen…… Juristisch gesehen kann ich das nicht beurteilen – ich bin keiner. Aber aufgrund der Informationen, die dem ‘normalen’ Medienkonsumenten’ zugänglich sind, bin ich schon der Überzeugung, dass schon “nur seine Anwesenheit” einen massgeblichen Einfluss auf die entscheidende Sitzung  und den Entscheidungsprozess hatte. (siehe auch Beitrag vom 26.02.2009, “Also doch …“). [...]

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