Essverbot (Quelle: Ausschnitt BVB-Broschüre)

Essverbot (Quelle: Ausschnitt BVB-Broschüre)

Stellen wir uns ‘mal folgende Situation vor:

Es ist Sommer und heiss. Am Marktplatz steigen 2 Mütter mit ihren Babywagen und zwei Kleinkindern (3 Jahre) in den 11er in Richtung Reinach/Aesch.

Beim Bahnhof werden die Kleinsten ob der Hitze quengelig. Die Mütter geben ihnen die Drinkflasche und eine Reiswaffel. Jetzt steigt die Kontrolltruppe ein. “Bitte alle Billette vorweisen”. Gesagt, getan. “Wissen sie, dass im Tram das Essen und Trinken verboten ist?” Ja, logisch weiss ich das, aber die Babys haben bei dieser Hitze durst. “Macht zwanzig Franken..” So in etwa stelle ich mir das vor.

Im BaZ-Online Artikel “Wer im Tram isst, wird künftig gebüsst” versuchen sich die BVB und BLT – zu diesem seit sehr langer Zeit diskutierten Thema – zu rechtfertigen.

Schnappen sie jetzt über?

Ich bin gespannt, wie das umgesetzt werden soll und ob immer gleich (objektiv) vorgegangen wird – v.a. im Sommer, wenn viele Touristen und Mütter mit ihren Kleinkindern und Babys das Tram bevölkern…..

Gekennzeichnet sind die Essverbote bisher mehr als dürftig. Meist nur mit kleinen Symbolen und oft auch nur in der Mitte des Trams (u.a. BLT). Man stelle sich eine Gruppe Asiaten vor, die von der “Busse” (die BVB spricht ja von Unkostenbeitrag) überzeugt werden soll …. viel Spass.

Dieses “Fingerspitzengefühl” traue ich den hiesigen Kontrolleuren (leider) auf alle Fälle nicht zu.

Trotzdem gehören Zeitungen, leere RedBull-Dosen, Papiertüten, Hamburger-Verpackungen & Co. definitiv VOR dem einsteigen ins Tram in den Mülleimer. Denn auch ich ärgere mich – v.a. am Morgen oder nach dem abendlichen Ausgang – über die Respektlosigkeit einiger Trampassagiere.

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