In den Kommentaren zum Artikel “Taunerhaus-Referendum kommt zu Stande – Abstimmung im Juni” (Reinacher Zeitung vom 23.04.2009) macht E. Walser eine (interessante) Berechnung. Vgl. auch meinen Kommentar zum Artikel.
Wäre dies so einfach, müssten wir ja auch noch den Vergleich mit der ‘berühmten’ Abstimmung im Einwohnerrat vom 12. März 2009 machen. Nehmen wir nun die im Einwohnerrat vertretenen Stimmen, sähe das Resultat wiederum anders aus. Dann hätte das Stimmvolk bereits für einen Erhalt gestimmt. Es gäbe auch noch andere Berechnungsmöglichkeiten …
Tatsache ist, dass es aufgrund der Boulevard-Politik (hauptsächlich) der SVP – und Teilen der CVP – anders gekommen ist. Der (finale) Termin ist bekannt und der Abstimmungskampf kann definitiv lanciert werden.
Wir werden sehen wer die besseren Argumente bringt. Bis jetzt wurde von den ‘Pros’ und ‘Kontras’ (mehrheitlich) nur mit den populären Argumenten der Kosten und des Kulturgutes operiert. Vorwürfe wurden mit Vorwürfen gekontert.
Nur, wann kommen endlich die richtigen – und nachvollziehbaren – Argumente? Für alle diejenigen StimmbürgerInnen, die sich noch nicht mit dem Taunerhaus befasst haben, ist es ziemlich aufwändig, an (sachliche) Informationen zu kommen. Zu verstreut liegen diese und/oder sind nur eingeweihten Personen bekannt. Haben etwa beide Seiten vor ihren eigenen Argumenten angst?
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