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Was kommt?

Was kommt?

Nun ist es also soweit. Das Taunerhaus ist verschwunden und es soll etwas Schöneres entstehen…….

Links:

in Reinach erlaubt ...

in Reinach erlaubt ...

Die Antwort ist da. Der Gemeinderat hat entschieden!

Nach Auskunft des Gemeindepräsidenten U. Hintermann, verbietet Reinach das Plakat zur “Minarett-Initiative” nicht. Der Gemeinderat ist aber der Meinung, dass dieses Plakat widerlich sei und dem friedlichen Zusammenleben in der Schweiz nicht förderlich ist.

Nun also, das Plakat darf in Reinach ‘verbreitet’ werden. Ein Verbot scheint definitiv nicht zu drohen.

Dass der Gemeinderat das Plakat als widerlich bezeichnet, sagt viel darüber aus, was er davon hält – ausser vielleicht den SVP-Vertreten (aber man ist ja kollegial …….. ).

Wir werden nach der Abstimmung wissen, ob die populistische rechte Propagandamaschinerie wie erhofft funktioniert hat.

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Wie entscheidet der Gemeinderat?

Wie entscheidet der Gemeinderat?

Der Gemeinderat scheint sich schwer zu tun mit einem Entscheid. Wollen wir dieses Plakat wirklich? Oder setzen wir die Meinungsfreiheit über den guten Geschmack? Gemäss §5 des “Reglements über die Benutzung von öffentlichem und privatem Grund für Reklamezwecke”, könnte man dieses “Kunstwerk” durchaus verbieten.

Darin heisst es:

§ 5 Anstoss erregende Reklamen

Reklamen, welche gegen die guten Sitten verstossen (z.B. Ekel erregen oder Gewalt verherrlichen), rassistisch oder sexistisch sind, werden nicht bewilligt bzw. müssen auf Geheiss der Bewilligungsbehörde entfernt werden.

Was nun? Ist der Gemeinderat so mutlos zu einer Meinung zu stehen (wie auch immer die aussehen mag) , oder sind da plötzlich wieder unendlich viele interne Weisungen und Reglemente im Weg? Oder machen am Ende die rechtsorientierten Kollegen ‘freundlichen’ Druck?

Wir warten gespannt auf die “offizielle” Antwort des Gemeinderates. Ob auf diesem Blog oder über die “offiziellen” Kanäle der Gemeinde.

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Plakatverbot in Reinach?

Plakatverbot in Reinach?

Stuecki schreibt am 13.10.09 auf Dometownarlesheim treffend zum Thema Minarett-Plakat:

“….. Die umliegenden Gemeinden kennen übrigens ähnliche Verordnungen wie Arlesheim, mit Ausnahme der Stadt vor der Stadt: Hier hat sich der Gemeinderat die Kompetenz in die Reklameverordnung geschrieben, sittenwidrige, rassistische oder sexistische Plakate zu verbieten. Also, Herr Hintermann, allez-y, damit käme Reinach endlich mal ganz gross in die Zeitungen.”

Jeder soll und darf zu dem Thema denken was er will. Auffallend ist nur, dass die SVP nach ewig gleichem Muster “wirbt”. Kommt die Quittung (hoffentlich) bei der Abstimmung?

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Wie steht die Gemeinde Reinach dazu?

Mit e-Mail vom 13.10.2009 habe ich den Gemeindepräsidenten um eine Meinung resp. Antwort gebeten. Die Antwort in Kürze an dieser Stelle.

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Nachtrag:

Der Gemeinderat befasst sich heute Abend an seiner ordentlichen Sitzung mit dem Thema (13.10.2009)

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Nun ja, wir haben es ja schon einmal gehabt dieses Thema (vlg.  Beitrag “Recyclingpark ??” vom 14. Juni und “Recyclingpark ?? – die Antwort” vom 18. Juni 2009)

Aber – wo ist der Recycling-Park nun wirklich. Spassig ist es sicherlich nicht – eher schon ärgerlich. Und zeitweise auch eine gefährliche Überraschung. Es ist schlicht und einfach nervtötend, wenn vor jedem Spielplatzbesuch die Scherben zusammengesammelt resp. nach eben solchen Objekten Ausschau gehalten werden muss. Mal schauen, was den verantwortlichen Aufgabenträgern der Gemeinde dieses Mal als Antwort einfällt.

Aber irgendwie verfolgt mich dieses Thema. Fällt es mir nur auf, weil ich mit den Kindern mehr und an verschiedenen Orten unterwegs bin?

Auffallend ist jedoch, dass es sich eigentlich um sog. bekannte “Fest-Orte” handelt. Also müsste doch … Nein, ich lass es jetzt lieber. Immerhin wurden – beim Bild mit dem “Mistkübel” – die Bierflaschen einigermassen gesittet entsorgt.

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(Photos © by Knubbelog, aufgenommen am 02.10.2009, iPhone / Bild Spielplatz aus Quelle Google Maps)

IGOR als Politbühne?

IGOR als Politbühne?

… schreibt die Reinacher Zeitung in ihrem Artikel vom 14.09.2009.

Wirklich die Visionen der IGOR oder vielleicht eher diejenigen des Präsidenten?

Lesen Sie meinen Kommentar vom 22.09.2009 in der Reinacher Zeitung:

Danke, Christine Dollinger, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Der Böhlen Beat ist ja bekannt dafür, dass er die IGOR als politische Bühne nutzt (vgl. auch Beitrag Reinachblog.ch vom April 2008) und gerne polemisiert. Visionen und Ideen sind ja gut, aber nicht über diesen Kanal bitte. Das kann er auf der offiziellen Polit-Bühne tun.

Ich bezweifle auch, dass sich die als IGOR-Präsi geäusserten “Meinungen” um diejenigen der Vereine (zumindest deren Mehrheit) handelt. Dies lässt – meiner Meinung nach – sein schon beinahe despotischer Führungsstil nur schwer zu.

In Bezug zum Robiverein ist für mich klar, dass dieser sich sein eigenes Grab geschaufelt hat. Das Risiko, sich (auf Kosten der Kids?) gegen ein Alternativprojekt zu engagieren und auf eine mögliche Alternative zu hoffen war hier definitiv zu gross. Jammern nützt nichts mehr. Aus. Vorbei.

Mir tun nur die Kids leid, die ein gutes Freizeitangebot verloren haben. Dank u.a. auch dem Engagenment des Herrn IGOR-Präsidenten. Macht er also seine eigenen Vereine kaputt? Die Antwort soll sich jede/r Leser/in selbst geben.”

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Taunerhaus Museum Ballenberg (Quelle: Panoramio)

Taunerhaus Museum Ballenberg (Quelle: Panoramio)

Das Resultat der Abstimmung hinterlässt Narben – vor allem auch bei den Befürwortern des Taunerhauses.

Beide Seiten – die Pros und die Kontras – treten nochmals kräftig nach (siehe u.a. Kommentare in der Reinacherzeitung “Das Stimmvolk hat entschieden“). Muss denn das wirklich jetzt noch sein?

Es bringt überhaupt nichts mehr, irgendwelche Vorwürfe auszugraben und Vorhaltungen zu machen. Es ändert nichts mehr an der Tatsache, dass das Taunerhaus verschwinden wird. Ob nun das Grundstück überbaut wird oder zur Grünfläche mutiert, spielt absolut keine Rolle.

Einziger interessanter Aspekt: wie viel kostet der Abriss wirklich – und wann kommt die Abrissbirne zum Einsatz.

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Nur Fluglärm ??

Nur Fluglärm ??

Ferienzeit – Fluglärmzeit?

Die Ferienzeit steht bevor und damit rücken auch wieder Themen wie der Fluglärm in den Vordergrund. Aber warum? Diese Frage stellt sich immer und immer wieder.

Viele wollen in die Ferien – und das möglichst bequem und ab der eigenen Haustüre.

Viele wollen zu Hause ihre Ruhe und keine Flugzeuge über ihren Köpfen.

Man könnte an dieser Stelle auch wieder (einmal) grundsätzlich über das Thema “Lärm” schreiben. Was war zuerst? Der Flughafen oder die Häuser? Ist es wirklich lauter geworden? Wer hat mehr Lärm und wer weniger? Was ist mit dem ganzen Strassenverkehr?

Lassen wir das und befassen wir uns mit dem aktuellen Geschehen rund um den “Fluglärmstreit” im Zusammenhang mit den Südanflügen (ILS33) auf den Euroairport.

Der Widerstand der Gemeinden gegen den Fluglärm formiert sich

Wie in der BaZ Online am 25.06.2009 zu lesen war, haben sich einige Gemeinden zu einem Verbund zusammengeschlossen. Dabei stellen sie einige Forderungen – u.a. die Einhaltung der “Spielregeln” zu den Südanflügen und die Erhöhung der Toleranzwerte auf 10 Knoten. Der neu gegründete Verbund sucht dabei die Gespräche mit den verschiedenen Parteien (Regierung, Euroairport, BAZL etc.). Wir dürfen gespannt sein, was die Gemeinden da ausrichten können und was die Herren und Damen der Politik zu erzählen haben.

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