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Neuer Standort für gemeinsamen Recycling Park mit Arlesheim?

Neuer Standort für gemeinsamen Recycling Park mit Arlesheim?

In seinem Blog-Beitrag vom 10. Mai 2009 (“Die menschliche Komponente“) schreibt Stuecki vom Dometownarlesheim.ch-Blog über die hellseherischen Fähigkeiten unseres Gemeinderates.

Müssen wir uns in Reinach jetzt keine Sorgen mehr über die Zukunft machen?

Der Gemeinderat informiert also regelmässig nach seinen spirituellen Sitzungen (mit oder ohne Kristallkugel) die ReinacherInnen über bevorstehende – und eintretende – Ereignisse. Damit könnten  Reaktionen und Freude/Ärger bereits im Vorfeld erfolgen.

Mögliche Szenarien:

  • Die SVP könnte ja z.B. bereits auf Vorrat Unterschriften gegen ein im 2011 stattfindendes – und von ihr kreiertes – Ereigniss sammeln.
  • Mit dem neuen, gemeinsam mit Arlesheim betriebenen Recycling-Park (Zufahrt für ReinacherInnen via die Sundgauerstrasse und über die Talstrasse) würde das Gelände der ehem ARA1 definitiv zur Verlängerung der Reinacher Heide.
  • Die Birsstadt wird Realität
  • Der Krähenbühl krebst zurück und Reinach kriegt seine Kap-Haltestelle
  • Die IGOR wird aufgelöst
  • etc.
twitter

Reinachblog.ch auf Twitter

Der Reinachblog.ch ist nun auch auf Twitter! Der Micro-Blogging-Dienst ermöglicht es, in max. 140 Zeichen ein Thema ‘anzuschneiden’ und auf den eigentlichen Blog zu verlinken. Die Tweets können unter User “Reinachblog” verfolgt werden. Viel Spass!

Twitter auf Wikipedia (Ausschnitt)

Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst. Angemeldete Benutzer können Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen senden und die Nachrichten anderer Benutzer empfangen. Die Nachrichten werden „Updates“ oder „Tweets“ (engl. to tweet = zwitschern) genannt. Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass man die Nachrichten anderer Benutzer abonniert, wobei Abonnenten als „Follower“ (engl. to follow = folgen) bezeichnet werden. Auf der Twitter-Startseite kann man Nachrichten eingeben und die Nachrichten der Personen, denen man folgt, chronologisch sortiert sehen. Der Absender kann entscheiden, ob er seine Nachrichten allen zur Verfügung stellen oder den Zugang auf eine Freundesgruppe beschränken will.

Link zum ganzen Beitrag auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter

Tramhaltestelle Reinach Dorf (Bild: lov / Reinacher Zeitung 17.02.2009)

Tramhaltestelle Reinach Dorf (Bild: lov / Reinacher Zeitung 17.02.2009)

Im Weblog vom 10. Februar 2009 habe ich geschrieben “… Es scheint so, als obe es Denen egal ist, wie es in Reinach aussieht (ausser vielleicht noch dem Herrn Krähenbühl – obwohl ja eigentlich offiziell im Ausstand…). …”.

Heute habe ich einen Artikel der “baz.online” (“Ich habe mir nichts Böses gedacht…“) gelesen, dass Herr Krähenbühl die Finger doch im Spiel hatte. Er behauptet, an besagter (und anscheinend entscheidender) Sitzung nur als Zuschauer da gewesen zu sein und keinen Einfluss gehabt zu haben. Plötzlich ändert sich die Empfehlung des “bfu” nach der Sitzung und die Entscheidung geht in eine andere Richtung.

Dafür habe ich nur ein müdes Lächeln übrig – ich glaube ihm schlicht und einfach nicht.

Dann noch schnell die Schuld auf ein Einladungs-e-Mail einer Regierungskollegin abschieben und die Hände in Unschuld waschen. Spricht überhaupt nicht für das Feingefühl und die Intelligenz eines Baudirektors. Zumal ihm ja bekannt sein müsste, dass er “im Ausstand” und selbst betroffen ist. Ich pflichte der Aussage von Hans-Ulrich Zumbühl bei, die er im erwähnten baz.online-Artikel gemacht hat (“… Jetzt ist mir klar, warum die Kap-Haltestelle plötzlich nicht mehr Favorit war…“)

Schallend lachen musste ich ab der Ausführung:  “Darauf angesprochen gibt Krähenbühl zu, Fragen rund um die Sicherheit der Velofahrer gestellt zu haben…” Würde er sich wirklich um die Sicherheit der Velofahrer sorgen, hätte er sich für die zuerst vom “bfu” favorisierte Variante “Kap-Haltestelle” eingesetzt. Die Bemerkung von Herrn Ballmer entlockt dem Mundwinkel nicht einmal mehr ein Zucken.

Ich bin gespannt, wie das nächste Kapitel in dieser Polit-Posse aussieht – und wer es schreibt.

Kaminfeger

Kaminfeger

Immer ‘mal wieder kommter ER oder SIE; die Leute in Schwarz; die Kaminfeger. Immer ‘mal wieder ärgert man sich über die entstehenden Kosten für “keine” Arbeit. Zumindest bei uns. Wir haben ein BrennwertsystemWeishaupt Thermo Condens“. Die Anlage wird regelmässig gewartet; dafür haben wir uns extra ein Serviceabo geleistet. Warum also noch einmal die Kontrolle der Kontrolle der Wartung?

Es gibt so schöne Gesetzessammlungen des Kantons, da sind die entsprechenden Ausführungen auch zu finden. Aber irgendwie ist nirgends eine (für mich wirklich) nachvollziehbare Begründung aufgeführt.

Auf der Homepage des Kaminfegerverbandes (Abschnitt Gasfeuerungen) ist erklärt, was kontrolliert und gereinigt werden muss. Könnte aber genauso gut bei der Heizungswartung durch den entsprechenden Fachmann erledigt werden.

Wenn selbst der Kaminfeger die eigene Arbeit bei gewissen Heizsystemen hinterfragt, dann muss die Frage nach dem Sinn der heutigen gültigen Regelung gestellt werden.

Dass z.B. für ältere Öl-Heizungen oder andere ältere Heizanlagen eine Kontrolle / Reinigung sinnvoll und notwendig ist bezweifle ich überhaupt nicht.

Doch ich werde das Gefühl nicht los, dass die heutige Regelung (Baselland) der Zeit hinterherhinkt und hier einfach äusserst träge reagiert wird. Wird da nicht etwa “Jobsicherung” für eine Berufsgruppe betrieben? Geschützt durch Politik, Gesetze, Reglemente, Versicherungen (BGV) etc.? Bilden wir keine voreiligen Schlüssen und gehen wir davon aus, dass es eben einfach so sein muss. …

Wir werden wohl weiterhin dem Kaminfeger einen Kaffee anbieten können, kurz unseren Heizungsraum zeigen, ein wenig plaudern und dafür gut CHF 100.- bezahlen dürfen.

Homepage Euroairport

Homepage Euroairport

In letzter Zeit ist es in Reinach doch erstaunlich ruhig geworden – ich meine die Diskussion um die Südanflüge und den damit verbundenen Fluglärm. Der Frühling naht, die Lärmkurve wird unweigerlich wieder nach oben zeigen und damit die Diskussionen neu beleben.

Zwischendurch tut sich jetzt schon wieder mal etwas – zumindest u.a. bei den aktiven Allschwiler (und Schönenbucher) Fluglärmgegnern und einem – auf den ersten Blick – anonymen Schreiberling auf der Internetseite “forum-flughafen.ch”.

Mitte Januar hat Raymond Hofmann (Grünliberale Reinach) den Artikel “Südanflüge: Lösungen statt Forderungen” in der Reinacher Zeitung publiziert. Er schreibt im Artikel aus der Optik der Grünliberalen Reinach, die eine wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens anerkennt und sich aber auch klar gegen übertriebene Einschränkungen ausspricht.

Nur was Herr Hofmann mit “übertriebenen Einschränkungen” genau meint, hat er nicht weiter erläutert. Das muss sich der (unkundige) Leser selbst vorstellen (können). Dies kann zu Missverständnissen führen, aber auch entsprechende Gegenreaktionen provozieren. Wie z.B. die Antwort des (namenlosen) Autors “Witz der Woche” im Forum “Allschwil leben + Schönenbuch”.

Es zeigt sich, dass das Thema auf beiden Seiten Emotionen aufbaut werden, die sich auf verschiedenste Art und Weise irgendwann “entladen”. Oftmals wird da leider die sachliche Ebene verlassen und nur noch mit Emotionen agiert.

Auf der einen Seite stehen der Flughafenbetreiber, die Wirtschaft und die wirtschaftsorientierte Politik und auf der anderen Seite die Lärmgeplagten und die (Prinzip-)Fluglärmgegner. Die Tatsache, dass unsere französischen Nachbarn auch noch kräftig mitmischen, vereinfacht die Situation auch nicht.

Leider ist es doch so, dass die Wirtschaft und die Politik (noch) am längeren Hebel sitzen. Letztere, da deren Vertreter auch immer noch wirtschaftliche Interessen vertreten, selbst haben, oder in einem Flughafengremium einsitz nehmen. Die (Polit-)Mühlen mahlen meist sehr langsam. Zwar sind derzeit keine Wahlen angesagt, aber wer weiss – vielleicht reicht es bis zum nächsten Wahlkampf. Dann besteht die nächste Möglichkeit sich aktiv für seine Wähler und Wählerinnen einzusetzen ….

Nachfolgend habe ich beispielhaft einige ausgewählte Links  – u.a. zu den erwähnten Artikeln – aufgeführt:

Sicher gäbe es noch viel mehr Links, Foren, Blogs und Webseiten zum Thema Fluglärm – nicht nur über den Euroairport und ILS33. Doch die Komplexität und die Interessenskonflikte machen es aus meiner Sicht beinahe unmöglich, ein abschliessendes Urteil abzugeben resp. eine für alle Seiten “angenehme” Lösung zu finden. Den Aufwand, den Frau Joos mit ihrem Bericht betrieben hat, können oder wollen die meisten betroffenen Leute nicht auf sich nehmen.

Wir haben uns an den Fluglärm (an unserem Wohnort in Reinach) “gewöhnt” – trotzdem stört er (oft) vor allem in der Nacht. Wir sind uns auch bewusst, dass wir in etwa in der verlängerten Pistenachse wohnen und damit der “Gefahr” von Fluglärm ausgesetzt sind. Wir mussten damit rechnen.

Ich habe meine Meinung auf Grund der mir zur Verfügung stehenden – und bekannten – Informationen trotzdem gemacht. Ich bin für einen konkurrenzfähigen Euroairport als Trinationaler Flughafen mit regionalem Charakter. Meine wichtigsten Forderungen dazu sind u.a.:

  • die Verlängerung der Ost-/West-Piste für den Privatverkehr und für die kleineren Jets
  • die Vesetzung der Nord-Süd-Pistenschwelle
  • die strikte Einhaltung der vereinbarten 8% Süd-Anflüge
  • eine Nachtruhe wochentags von 22:00h bis 06:00h und am Wochenende von 22:00h bis 07:00h
  • Frachtflüge sind an Wochenenden (Sonntag) generell oder über schweizer Luftraum zu verbieten.

 

BaZ Online vom 16.02.2009)

Bye Bye Billag (Quelle: BaZ Online vom 16.02.2009)

Die BazOnline schreibt heute in Ihrem Artikel “Billag-Gegner: Bye Bye Facebook“:

Rückschlag für die «Bye Bye Billag»-Initiative auf Facebook: Weil die Gruppe so viel Zuspruch findet, wird ihr Austausch mit den Mitgliedern eingeschränkt. Die Web 2.0-Politaktivisten werden auf der Strasse um Unterschriften weibeln müssen.

Ich frage mich so oder so, mit welchen stichhaltigen Gründen diese Eintreiber-Firma eine Existenzberechtigung hat. Ich habe überhaupt nichts gegen die Radio- und Fernsehgebühren. Wenn ich aber sehe – oder eben genau nicht sehe – was mit den rund 50 Mio. CHF geschieht, die sie verdienen sollen … Dann gute Nacht. Transparenz scheint es nicht zu geben (gibt es denn verlässliche Firmenzahlen?); aber irgendwelche Leute müssen anscheinend sehr gut davon leben können.

Heute geht der Trend zu immer mehr Gebühren. DA sind die Behörden und Politiker für einmal äusserst kreativ. Sollen aber Prozesse (Abläufe) vereinfacht werden, scheitert dies oft an angeblichen Vorschriften, Gesetzen oder Seilschaften.

Die Web-Seite “Bye Bye Billag” hat zum Ziel, eine Volksinitiative zu lancieren, die diesen Umstand beheben soll. Der Einzug der Gebühren via Steuererklärung wäre einfach(er), (vermutlich) rasch zu realisieren und zig Millionen Franken könnten gespart werden. 

Dass die Initianten mit Facebook ein Problem haben (siehe BaZ-Artikel) sollte Sie und uns nicht davon abhalten, sie zu unterstützen. Notfalls – und falls  zulässig – sollen die Unterschriftsbögen als Download zur Verfügung gestellt werden. So könnten Kosten und Aufwand gespart werden.

Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten sehen, wie sich die Situation mit der Billag entwickelt. Ich bin auf alle Fälle dabei.

Tramhaltestelle Reinach Dorf

Tramhaltestelle Reinach Dorf (Quelle: BaZ Online)

In Reinach-Dorf soll also eine neue Tramhaltestelle entstehen. Es wurden Vorschläge ausgearbeitet, geprüft, vernehmlasst, es wurde gestritten und auf die Schultern geklopft und-so-weiter.

Jetzt entscheiden irgendwelche Liestaler ‘Bürolisten’ mit schwer nachvollziehbaren Argumenten. Die Logik des Entscheides, die mehrfache “Bearbeitung” der Hauptstrasse, das Ignorieren von Gutachten (gleiche Lösungen) … – spricht doch wirklich für einen am Bürotisch gefällten ‘Beamten-Entscheid’. Es scheint so, als obe es Denen egal ist, wie es in Reinach aussieht (ausser vielleicht noch dem Herrn Krähenbühl – obwohl ja eigentlich offiziell im Ausstand…). Hauptsache, der administrative Aktivismus wird erhalten und Beamten-Arbeitsplätze gesichert.

Der Reinacher Gemeinderat hat sich zum Entscheid dazu in einer Medienmitteilung geäussert.

Die ganze Geschichte hat für mich nichts mehr mit Sachlichkeit und Objektivität zu tun. Es geht einzig um die politische Machtdemonstration und das “wir-sind-der-Boss-Gehabe” aus Liestal. Meiner Meinung nach auffällig häufig, seit der Herr Krähenbühl dort ist. Oder täuscht sich da mein Gefühl?

Geht es nur darum, die Parkplätze vor den Geschäften (bei der Haltestelle) so zu erhalten bleiben oder nicht. Sicherheitstechnisch eh nur eine Frage der Zeit, bis ein Fussgänger von den Parkplätzen her überfahren wird. Da spielt es keine Rolle mehr, ob nun die Lösung der Gemeinde oder des Kantons realisiert wird. Hauptsache keine Parplätze im Bereich der Tramhaltestelle.

 

Abstimmungsresultate vom 08.02.2009 (Grafik BaZ-Online)

Abstimmungsresultate vom 08.02.2009 (Grafik BaZ-Online)

Wie war das nochmals? Der Wille des Volkes wird respektiert? Hallo ihr Kindsköpfe von der SVP. Akzeptiert doch einfach mal einen Volksentscheid. Unter der Führung des paranoiden Alt-Leit-Hammels Christoph B. stimmt ein ganz munteres Nein-Trüppchen in dieses Konzert mit ein. Aber ich denke, das Resultat spricht da eine andere Sprache.

 

Die SVP übt sich in Selbstzerfleischung, der Blocher disqualifiziert sich – auf dem Weg in die Senilität - mit seinem Nazi-Vergleich ein weiteres Mal, der Mörgeli hats anscheinend doch am Kopf und nicht am Rücken und die Feinstaub-Jasmin sieht vor lauter Russ eh nicht mehr klar. Die Aufzählung könnte noch beliebig weiter gehen.

Doch lassen wir das jetzt und freuen uns über das Ergebnis. Warten wir ab, was die Politiker daraus machen und wie sich das auf das Vertragswerk auswirkt. In Kürze wissen wir mehr.

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