Reinach modern? …

On August 18, 2011, in Gemeinde Reinach, Politisches, Reinachblog, Social Media, by Knubbelog
Reinach und Social Media?

Reinach und Social Media?

Ich hatte diese Woche – wieder einmal – einen interessanten Meinungsaustausch mit unserer Gemeinde. Um was gings? Natürlich um das Thema Kommunikation – genauer um die neuen Medien wie Twitter, Facebook & Co.

Ich bin der Meinung, dass gerade in der heutigen Zeit sich v.a. die jüngere Generation sehr stark über Internet und Smartphones (iPhone, Android etc.) über aktuelle Themen informiert. Ein wenig geschockt hat mich, dass unser Gemeindepräsident mutmasslich beim Thema Twitter nur Bahnhof versteht.

Ist unsere Gemeinde noch von vorgestern, oder hat der Gemeinderat schlicht die aktuellen Trends verschlafen?

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Reinach BL

Unter nachfolgendem Link finden Sie die wöchentlichen amtlichen Mitteilungen der Gemeinde Reinach:

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Die Antwort …

On August 16, 2010, in Allerlei, Gemeinde Reinach, Politisches, Reinachblog, by Knubbelog
Reinach bald auf Twitter?

Reinach bald auf Twitter?

Letzte Woche habe ich im Blogbeitrag “Reinacher Zeitung – RIP” unseren Gemeindepräsidenten gefragt, ob er – resp. die Gemeinde –  diese Situation so belassen will. Ich habe eine interessante und ausführliche Antwort erhalten, die ich kurz kommentiert habe. Nachfolgend die beiden e-Mails von und an Herrn Hintermann: 

Guten Tag Herr Werren 

Sie wünschen eine Antwort – hier ist sie:
Sie bedauern es, dass die REIZ verschwunden ist. Ich teile Ihre Ansicht. Auch ich habe die journalistische Arbeit der REIZ, insbesondere zur Zeit, als sie noch auf Papier erschien, sehr geschätzt. Die Gemeinde hat diese Leistung auch honoriert und die Zeitung finanziell unterstützt.
 

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ReiZ RIP

ReiZ RIP

Die Reinacher Zeitung ist tot. Eine weitere Möglichkeit der offenen Meinungsäusserung (Leserbriefe und Kommentare) wurde der Reinacher Bevölkerung weggenommen.

Zuerst wurde die Papierausgabe der ReiZ eingestampft, dann wurde die “Redaktion” verkauft. Damit war das definitive Ende absehbar. Die vielen Reaktionen auf die Ankündigung bestätigten die Sorge der Bevölkerung. Hier hat der Gemeinderat versagt. Anstatt der Bevölkerung der grössten Baselbieter Gemeinde eine Plattform und Lokalinformationen zu bieten, wurde auf das inhaltlich knappe Wochenblatt verwiesen, welches nur beschränkt tauglich ist. Die Chancen einer Veröffentlichung von Leserbriefen, Artikeln oder sonstigen Beiträgen ist erfahrungsgemäss sehr gering ist.

Weitaus kleinere Gemeinden “leisten” sich eine eigene Zeitung. Warum wohl? Die Identifikation der Einwohner und die Nähe zu den Einwohnern ist viel höher als mit einem lokalen Blatt wie das Wochenblatt.

Es ist einfach, für einen Gemeinderat, die Information entgegen zu nehmen und sich dem Schicksal mit einer trockenen Meldung zu ergeben (siehe Amtliche Mitteilungen KW 25/10 auf der Homepage der Gemeinde Reinach.

Ich zweifle auch daran, dass sich der Gemeindrat im Vorfeld eines sich abzeichnenden Szenarios – das Aus der Reinacher Zeitung -  Gedanken über mögliche Alternativen gemacht hat. Gäbe es z.B. nicht die Möglichkeit im Rahmen eines einfachen Blogs (ggf. mit Werbemöglichkeit) den Einwohnern von Reinach eine pragmatische Lösung anzubieten? Gerne ist der Reinachblog.ch für einen offenen Gedankenaustausch bereit.

Herr Hintermann, wollen Sie das wirklich so lassen? Gerne veröffentliche ich auf Reinachblog.ch ihre Antwort für meine Leser.

Links:

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Scherbenhaufen ...

Scherbenhaufen ...

Sonntag, Pfingst-Sonntag. Ein wunderschöner sonniger Morgen. Heute soll das Familienfrühstück nicht am heimischen Tisch stattfinden, sondern im Rahmen eines Familienausfluges – irgendwo am Waldrand oder so.

Velos und Veloanhänger vorbereiten, Kids einpacken und los gehts. Via Binningerstrasse / Brunngasse, vorbei am (noch) trostlosen “Taunerquartier” in Richtung Skulpturenweg. Da wir nirgends ein “Velofahrverbot” ausmachen konnten, sind wir auf unseren Drahteseln sitzengeblieben und haben den leichten Anstieg via Schützenstrasse unter die Räder genommen. Die milde Morgensonne, freundliche Spaziergänger (mit und ohne Hund/e) sowie Vogelgezwitscher aus dem Wald, habe eine richtig gemütliche Atmosphäre gezaubert.

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Kaminfeger

Kaminfeger

Immer ‘mal wieder kommter ER oder SIE; die Leute in Schwarz; die Kaminfeger. Immer ‘mal wieder ärgert man sich über die entstehenden Kosten für “keine” Arbeit. Zumindest bei uns. Wir haben ein BrennwertsystemWeishaupt Thermo Condens“. Die Anlage wird regelmässig gewartet; dafür haben wir uns extra ein Serviceabo geleistet. Warum also noch einmal die Kontrolle der Kontrolle der Wartung?

Es gibt so schöne Gesetzessammlungen des Kantons, da sind die entsprechenden Ausführungen auch zu finden. Aber irgendwie ist nirgends eine (für mich wirklich) nachvollziehbare Begründung aufgeführt.

Auf der Homepage des Kaminfegerverbandes (Abschnitt Gasfeuerungen) ist erklärt, was kontrolliert und gereinigt werden muss. Könnte aber genauso gut bei der Heizungswartung durch den entsprechenden Fachmann erledigt werden.

Wenn selbst der Kaminfeger die eigene Arbeit bei gewissen Heizsystemen hinterfragt, dann muss die Frage nach dem Sinn der heutigen gültigen Regelung gestellt werden.

Dass z.B. für ältere Öl-Heizungen oder andere ältere Heizanlagen eine Kontrolle / Reinigung sinnvoll und notwendig ist bezweifle ich überhaupt nicht.

Doch ich werde das Gefühl nicht los, dass die heutige Regelung (Baselland) der Zeit hinterherhinkt und hier einfach äusserst träge reagiert wird. Wird da nicht etwa “Jobsicherung” für eine Berufsgruppe betrieben? Geschützt durch Politik, Gesetze, Reglemente, Versicherungen (BGV) etc.? Bilden wir keine voreiligen Schlüssen und gehen wir davon aus, dass es eben einfach so sein muss. …

Wir werden wohl weiterhin dem Kaminfeger einen Kaffee anbieten können, kurz unseren Heizungsraum zeigen, ein wenig plaudern und dafür gut CHF 100.- bezahlen dürfen.

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