Wir waren wieder einmal in unserem Berner Oberland in den Ferien. Genau gesagt, in Hofstetten b/Brienz und ganz nahe beim Ballenberg. Überhaupt ist dies für mich – und meine Familie – eine ganz andere Welt. Kaum über den Brünig – oder in Interlaken – fällt die ganze alltägliche Spannung. Wir wissen: erholsame Tage stehen uns bevor! Zugegeben, wir haben ein wunderbares Haus, in dem wir gratis wohnen und sein können – den Schwiegereltern sei Dank!!
Nebst unserer feudalen Übernachtungsmöglichkeit, bietet die Region für Familien mit Kindern (übrigens auch für alle Anderen) sehr viel Abwechslung. Alle Higlights und Möglichkeiten aufzuzählen würde diesen Rahmen aber deutlich “sprengen”.
Für unsere – leider zu kurzen – Herbstferien war das Ludothek-Fest (Artikel der Jungrau Zeitung) in Brienz ein besonderes Highlight.
Zufällig haben wir ein Plakat entdeckt, welches zu einem Fest der Ludothek “Confetti” in Brienz einlud. Für Basler mögen die “Confetti” auch andere Erinnerungen hervor rufen, hier hatten sie eine ganz andere Bedeutung …. Da die Wetteraussichten mässig waren und wir den Muggestutz-Weg nicht unbeding machen wollten, packten wir unsere Kids nach der Mittagsruhe – ja, die gibts auch in den Ferien – und fuhren (für einmal) mit dem Auto nach Brienz. Ein Parkplatz vor der verkleinerten Gemeindeverwaltung – wir erinnern uns an das dramatische Flut-Ereignis von 2005 – und nur noch ein paar wenige Meter bis zum Fest.
Vor dem unglaublich schönen Haus war eine Spiel- und Festlandschaft aufgebaut, die unsere beiden Jungs sofort zu Höchstleistungen animiert hat – obwohl wir ja eigentlich “Auswärtige” sind. Was hier das anwesende Team auf die Beine gestellt hat war einfach grossartig. So viele glückliche Kindergesichter – und auch Eltern – findet man selten auf ein Mal.
Über vielfältige Spielmöglichkeiten mit Geschicklichkeitsspielen, Märchen (Warum ist der Schnee weiss?), Ballon-Wettbewerb, bis zu einem gluschtigen Stand mit Kaffee und Kuchen) und vielen Dingen mehr war alles da. Besonders beliebt waren die vielen Gefährte (Trottis, Go-Carts, Laufvelos etc.), mit denen auf dem Rundweg im Spielgelände herumgesaust wurde. Schlussendlich hat auch das Wetter noch mit gespielt. Ein grosser Dank an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Für unsere beiden Jungs war es ein Higlight!
Einige Links zum Themea und der Region:
- Gemeinde Hofstetten
- Gemeinde Brienz
- Ludothek Brienz
- Das Haslital
- Das Ballenberg Freilichtmuseum
- Jungfrau Zeitung
- Der Brienzer
Neulich im Tram (11er in Richtung Reinach), Haltestelle Schaulager. Eine ganze Horde von Jungen und Mädchen – pardon jungen Damen – entern das Tram. Es wird ziemlich rasch eng und stickig – dazu noch irgendwelche Laute, die sich alsbald als eigene Kommunikationsform herausstellen.
Die Sprache die sie sprechen ist beinahe unverständlich – aber irgendwie noch spannend. Auch wir hatten unsere eigene Sprache (damals, als wir jung waren…), doch so eine Sprach- und Wortmix haben wir uns nicht angetan. Ich werde älter.
Naja, zumindest werde ich (hoffentlich) in ein paar Jahren wieder in die Geheimnisse eingeführt. Dann, wenn unsere Jungs uns ‘Alten’ gnädigerweise erklären, was sie da so alles miteinander sprechen.
Links zum Thema:
- “Overchicked & Smexy – so redet die Jugend” (BaZ-online vom 15.06.2009)
- Szenesprachenwiki.de
- Wortspiele (Münch-Einstein, 16.06.2009 )
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Zwei kleine Könige ...
Die neue Woche ist schon beinahe wieder um – die Schlimmsten Befürchtungen (siehe Eintrag vom 4.1.) haben sich (noch) nicht bewahrheitet.
Unsere beiden Jungs haben – so wie es aussieht und der Kinderarzt sagt – ihre Erkältungen hinter sich und halten uns wieder mächtig auf Trab.
Der Grosse wurde am 6.1. zum König erklärt und der Kleine durfte sich mitfreuen. Besonders wird gelacht, wenn sich die beiden Buben in der Badewanne so richtig anspritzen können. Da geht die Post ab – und das Badewasser aus der Wanne. Halb so schlimm, wenns spass macht. Es sei denn wie neulich. Da haben wir die „kleine“ Wanne auf dem Rost benutzt und unser grosser Helfer wollte das Wasser auskippen. Nur gings in die falsche Richtung – direkt ins Badezimmer. Nur mit Mühe konnten wir das Wasser noch vor der Treppe stoppen……. Nach ein paar Tränen, habe wir alle gelacht und gemeinsam alles wieder getrocknet. Was kommt wohl als nächstes Erlebnis?

Es geht was ...
Wenn Kinder krank sind, hat das ja meistens auch seine guten Seiten – sie machen einen kleineren oder grösseren Entwicklungsschritt. Nach dem wir also unsere erste kollektive Familien-Erkältungs-Runde hinter uns haben, normalisiert sich das Leben wieder langsam. Doch die Folgen sind unübersehbar.
Unser Jüngster hat in den letzten zwei Wochen die Robb-, Krabbel- und Aufsteh-Phase hinter sich gebracht und will nun überall seinem grossen Bruder folgen. Von der Entwicklungsgeschwindigkeit sind wir ein wenig auf dem falschen Fuss erwischt worden. Dass es sooo schnell geht haben wir ja nun wirklich nicht gedacht. Also, eilends das Kinderbett „tiefer gelegt“, das Laufgitter angepasst (brauchen wir das wirklich noch?) und die Stereoanlage „Strubbeli-sicher“ verbarikadiert (und noch vieles mehr).
Der Grosse sieht dem ganzen neuen Treiben mit gemischten Gefühlen zu. Einerseits ist er stolz und lobt seinen kleinen Bruder fleissig, andererseits sieht er sein (Spiel-) Hoheitsgebiet (das Wohnzimmer) gefährdet und reagiert mit entsprechenden „Abwehrmassnahmen“.
Bin gespannt, wie sich die beiden Jungs zusammenraufen und sie sich entwickeln. Jetzt muss eben der Grosse lernen zu teilen – nicht nur den Raum, sondern auch gewisse Spielsachen und die Zeit der Eltern….
Endlich wieder einmal so richtig Schnee!
Das muss natürlich sofort ausgenutzt werden. Den ganzen Tag lag uns der Grosse schon in den Ohren. Nach der „obligaten“ Mittagsruhe – welche selbstverständlich sehr kurz war – schnell die Schneesachen suchen und die Jungmannschaft winterfest verpacken. Schlitten aus dem Keller holen und los gehts.
Nach dem sich mein Gemüt im laufe der Woche zum Thema „NDS“ etwas beruhig hat, steht nun Arbeit an. Bis jetzt habe ich schon einen ganz guten Überblick über das Referenzprojekt (siehe Weblog vom 25.02.08), trotzdem gibt es noch ziemlich viel zu lesen und zu ordnen. Es sind doch teilweise umfangreiche Dokumente erstellt worden – auch um die schulischen Anforderungen zu erfüllen. Einige Bereiche hätten da wesentlich schlanker und trotzdem mit gleicher Qualität abgehandelt werden können. Es geht dennoch Schritt für Schritt vorwärts.
Eigentlich würde ich derzeit viel lieber die Decke über die Ohren ziehen und schlafen, schlafen, schlafen…. Unser Junior hat wieder einmal Pseudo-Krupp bekommen und hat einige unruhige Nächte hinter sich. Andererseits kanns auch jederzeit mit „Junior 2“ losgehen und die NDS-Arbeit erledigt sich auch nicht von selbst. Er hat’s wahrscheinlich eilig und ist der Zeit etwas voraus. Er sollte sich aber noch etwas Zeit lassen, da erst die Woche 36 begonnen hat. Wäre dann doch etwas gar früh.
Wir rechnen mal dennoch vor Ostern mit „Junior 2“ (Namen verrate ich noch nicht) und nicht erst anfangs April. Noch rasch die letzten Vorbereitungen (Koffer gepackt, Dockumente bereit, Zimmer eingerichtet) getroffen – jetzt beginnt das Warten.
Ich glaube auch, dass sich unser Lukas auf sein Brüderchen freut. Wir beteiligen ihn so oft es geht und er darf fleissig mithelfen. Allerdings will er partout seinen Platz (Maltisch am Fenster) im Wohnzimmer nicht für den Stubenwagen hergeben. Da finden wir bestimmt gemeinsam mit ihm eine Lösung.
Erholsam sind für Lukas und mich jeweils die Zollibesuche und die Spielabende, damit sich Anita hinlegen kann und etwas entlastet wird. Trotz vermehrtem Einsatz der Omis & Opis fehlt mir dann diese Zeit dann eben fürs NDS. Lieber Peter, vielleicht hast Du das ja gelesen….









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