Tja, die erste Woche war rasch vorbei. Auch weil unser Grosser (leider) wieder einmal den Pseudo-Krupp hatte. Tagsüber gings noch, doch abends und nachts war der Husten doch ziemlich wüst. Glücklicherweise waren wir gut ausgerüstet. Was macht man in so einem Fall? Wir haben ganz einfach das “Tempo” reduziert und etwas mehr ausgeschlafen, Ausflüge gemacht (u.a. mit der Rügenscher Bäder Bahn, dem Rasenden Roland). Einem Kind kann man ja den Strand nicht einfach so verbieten und sagen: “du hast etwas fest den Husten ….”.
Familienferien auf der Insel Rügen. Hört sich zuerst wie eine Kur für gesetztere Leute an. Ist es aber nicht. Die Ostseeinsel Rügen bietet für alle Altersklassen – insbesondere auch für Familien – viele spannende Dinge. Doch alles der Reihe nach.
Das Ostseebad Binz auf Rügen liegt rund 1’300 km von Basel entfernt. Ein schönes Stück Autofahrt. Als alternative haben wir den Autozug der Deutschen Bahn DB gewählt. Kostenpunkt knapp um die Tausend Euro in der Kategorie Schlafwagen mit eigener Waschgelegenheit (keine Dusche oder WC im Abteil, dafür ein Lavabo mit fliessend Wasser). Es gibt auch noch die günstigere Variante im unklimatisierten Liegewagen oder der Luxus mit eigenem WC und Dusche. Einchecken ist um 19:00h. Dann dauert das Verladen noch eine ganze Weile, weil nach Fahrzeuggrösse und -gewicht verladen wird. Die restliche Familie kann unterdessen das Schlafwagenabteil beziehen. Um 20:15 gehts endlich los.
Wir waren wieder einmal in unserem Berner Oberland in den Ferien. Genau gesagt, in Hofstetten b/Brienz und ganz nahe beim Ballenberg. Überhaupt ist dies für mich – und meine Familie – eine ganz andere Welt. Kaum über den Brünig – oder in Interlaken – fällt die ganze alltägliche Spannung. Wir wissen: erholsame Tage stehen uns bevor! Zugegeben, wir haben ein wunderbares Haus, in dem wir gratis wohnen und sein können – den Schwiegereltern sei Dank!!
Nebst unserer feudalen Übernachtungsmöglichkeit, bietet die Region für Familien mit Kindern (übrigens auch für alle Anderen) sehr viel Abwechslung. Alle Higlights und Möglichkeiten aufzuzählen würde diesen Rahmen aber deutlich “sprengen”.
Für unsere – leider zu kurzen – Herbstferien war das Ludothek-Fest (Artikel der Jungrau Zeitung) in Brienz ein besonderes Highlight.
Zufällig haben wir ein Plakat entdeckt, welches zu einem Fest der Ludothek “Confetti” in Brienz einlud. Für Basler mögen die “Confetti” auch andere Erinnerungen hervor rufen, hier hatten sie eine ganz andere Bedeutung …. Da die Wetteraussichten mässig waren und wir den Muggestutz-Weg nicht unbeding machen wollten, packten wir unsere Kids nach der Mittagsruhe – ja, die gibts auch in den Ferien – und fuhren (für einmal) mit dem Auto nach Brienz. Ein Parkplatz vor der verkleinerten Gemeindeverwaltung – wir erinnern uns an das dramatische Flut-Ereignis von 2005 – und nur noch ein paar wenige Meter bis zum Fest.
Vor dem unglaublich schönen Haus war eine Spiel- und Festlandschaft aufgebaut, die unsere beiden Jungs sofort zu Höchstleistungen animiert hat – obwohl wir ja eigentlich “Auswärtige” sind. Was hier das anwesende Team auf die Beine gestellt hat war einfach grossartig. So viele glückliche Kindergesichter – und auch Eltern – findet man selten auf ein Mal.
Über vielfältige Spielmöglichkeiten mit Geschicklichkeitsspielen, Märchen (Warum ist der Schnee weiss?), Ballon-Wettbewerb, bis zu einem gluschtigen Stand mit Kaffee und Kuchen) und vielen Dingen mehr war alles da. Besonders beliebt waren die vielen Gefährte (Trottis, Go-Carts, Laufvelos etc.), mit denen auf dem Rundweg im Spielgelände herumgesaust wurde. Schlussendlich hat auch das Wetter noch mit gespielt. Ein grosser Dank an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Für unsere beiden Jungs war es ein Higlight!
Einige Links zum Themea und der Region:
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Der Knubbelog vom Reinachblog.ch geht in die Ferien!
Das heisst erst mal Schluss mit Bloggen für eine Weile. Nein, das liegt nicht an Schreibfaulheit oder an irgendwelcher Bloggerallergie, sondern schlicht und einfach bedeutet das eine kleine Auszeit – so bis im August. Ich lasse Reinach Reinach sein …
Das will aber nicht heissen, dass nicht doch plötzlich ein “Ferien(blog)beitrag” erscheint …. Wir werden es sehen
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine schöne Sommerzeit!
Ferienzeit – Fluglärmzeit?
Die Ferienzeit steht bevor und damit rücken auch wieder Themen wie der Fluglärm in den Vordergrund. Aber warum? Diese Frage stellt sich immer und immer wieder.
Viele wollen in die Ferien – und das möglichst bequem und ab der eigenen Haustüre.
Viele wollen zu Hause ihre Ruhe und keine Flugzeuge über ihren Köpfen.
Man könnte an dieser Stelle auch wieder (einmal) grundsätzlich über das Thema “Lärm” schreiben. Was war zuerst? Der Flughafen oder die Häuser? Ist es wirklich lauter geworden? Wer hat mehr Lärm und wer weniger? Was ist mit dem ganzen Strassenverkehr?
Lassen wir das und befassen wir uns mit dem aktuellen Geschehen rund um den “Fluglärmstreit” im Zusammenhang mit den Südanflügen (ILS33) auf den Euroairport.
Der Widerstand der Gemeinden gegen den Fluglärm formiert sich
Wie in der BaZ Online am 25.06.2009 zu lesen war, haben sich einige Gemeinden zu einem Verbund zusammengeschlossen. Dabei stellen sie einige Forderungen – u.a. die Einhaltung der “Spielregeln” zu den Südanflügen und die Erhöhung der Toleranzwerte auf 10 Knoten. Der neu gegründete Verbund sucht dabei die Gespräche mit den verschiedenen Parteien (Regierung, Euroairport, BAZL etc.). Wir dürfen gespannt sein, was die Gemeinden da ausrichten können und was die Herren und Damen der Politik zu erzählen haben.
Am Donnerstag waren wir beim Kinderarzt. Die Rötungen im Gesicht waren da bereits einiges besser als noch am Mittwoch Abend. Eine Allergie scheint es nicht zu sein, sondern eher empfindliche Haut und die Kombination von Kälte, Sonne, Schnee und Crème. Sicherheitshalber lassen wir es aber noch beim Hautarzt abklären.
Die “Grenzen testen-Phase” scheint etwas vorüber zu sein. Es geht um einige Stufen besser als noch letzte Woche – besonders nach klaren Ansagen. Ich denke, dass wir dazugelernt haben und beruhigt sein können, zumal Freunde von uns derzeit die gleichen Erfahrungen machen.
Am letzten Samstag hat sich Lukas dann wieder von seiner besten Seite gezeigt – ein richtiger Musterknabe. Spontan waren wir bei Freunden zum Nachtessen (mit Fasnachts-Rückblick auf SF1!). Da war es mit 22:30h doch schon sehr spät für einen 2 ½ jährigen Buben. Entsprechend schnell ist er auch eingeschlafen!
Am Sonntag durfte dann Papi – auf sanften Druck vom Sohnemann – den Sandkasten aus seinem Winterschlaf reaktivieren. Da die Sonne unseren Sitzplatz wohlig erwärmt, ist das bei kühlen Temperaturen ja auch kein Problem und selbst Papi buddelt da kräftig mit – und macht zudem Spass.















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