Homepage Euroairport

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In letzter Zeit ist es in Reinach doch erstaunlich ruhig geworden – ich meine die Diskussion um die Südanflüge und den damit verbundenen Fluglärm. Der Frühling naht, die Lärmkurve wird unweigerlich wieder nach oben zeigen und damit die Diskussionen neu beleben.

Zwischendurch tut sich jetzt schon wieder mal etwas – zumindest u.a. bei den aktiven Allschwiler (und Schönenbucher) Fluglärmgegnern und einem – auf den ersten Blick – anonymen Schreiberling auf der Internetseite “forum-flughafen.ch”.

Mitte Januar hat Raymond Hofmann (Grünliberale Reinach) den Artikel “Südanflüge: Lösungen statt Forderungen” in der Reinacher Zeitung publiziert. Er schreibt im Artikel aus der Optik der Grünliberalen Reinach, die eine wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens anerkennt und sich aber auch klar gegen übertriebene Einschränkungen ausspricht.

Nur was Herr Hofmann mit “übertriebenen Einschränkungen” genau meint, hat er nicht weiter erläutert. Das muss sich der (unkundige) Leser selbst vorstellen (können). Dies kann zu Missverständnissen führen, aber auch entsprechende Gegenreaktionen provozieren. Wie z.B. die Antwort des (namenlosen) Autors “Witz der Woche” im Forum “Allschwil leben + Schönenbuch”.

Es zeigt sich, dass das Thema auf beiden Seiten Emotionen aufbaut werden, die sich auf verschiedenste Art und Weise irgendwann “entladen”. Oftmals wird da leider die sachliche Ebene verlassen und nur noch mit Emotionen agiert.

Auf der einen Seite stehen der Flughafenbetreiber, die Wirtschaft und die wirtschaftsorientierte Politik und auf der anderen Seite die Lärmgeplagten und die (Prinzip-)Fluglärmgegner. Die Tatsache, dass unsere französischen Nachbarn auch noch kräftig mitmischen, vereinfacht die Situation auch nicht.

Leider ist es doch so, dass die Wirtschaft und die Politik (noch) am längeren Hebel sitzen. Letztere, da deren Vertreter auch immer noch wirtschaftliche Interessen vertreten, selbst haben, oder in einem Flughafengremium einsitz nehmen. Die (Polit-)Mühlen mahlen meist sehr langsam. Zwar sind derzeit keine Wahlen angesagt, aber wer weiss – vielleicht reicht es bis zum nächsten Wahlkampf. Dann besteht die nächste Möglichkeit sich aktiv für seine Wähler und Wählerinnen einzusetzen ….

Nachfolgend habe ich beispielhaft einige ausgewählte Links  – u.a. zu den erwähnten Artikeln – aufgeführt:

Sicher gäbe es noch viel mehr Links, Foren, Blogs und Webseiten zum Thema Fluglärm – nicht nur über den Euroairport und ILS33. Doch die Komplexität und die Interessenskonflikte machen es aus meiner Sicht beinahe unmöglich, ein abschliessendes Urteil abzugeben resp. eine für alle Seiten “angenehme” Lösung zu finden. Den Aufwand, den Frau Joos mit ihrem Bericht betrieben hat, können oder wollen die meisten betroffenen Leute nicht auf sich nehmen.

Wir haben uns an den Fluglärm (an unserem Wohnort in Reinach) “gewöhnt” – trotzdem stört er (oft) vor allem in der Nacht. Wir sind uns auch bewusst, dass wir in etwa in der verlängerten Pistenachse wohnen und damit der “Gefahr” von Fluglärm ausgesetzt sind. Wir mussten damit rechnen.

Ich habe meine Meinung auf Grund der mir zur Verfügung stehenden – und bekannten – Informationen trotzdem gemacht. Ich bin für einen konkurrenzfähigen Euroairport als Trinationaler Flughafen mit regionalem Charakter. Meine wichtigsten Forderungen dazu sind u.a.:

  • die Verlängerung der Ost-/West-Piste für den Privatverkehr und für die kleineren Jets
  • die Vesetzung der Nord-Süd-Pistenschwelle
  • die strikte Einhaltung der vereinbarten 8% Süd-Anflüge
  • eine Nachtruhe wochentags von 22:00h bis 06:00h und am Wochenende von 22:00h bis 07:00h
  • Frachtflüge sind an Wochenenden (Sonntag) generell oder über schweizer Luftraum zu verbieten.

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Das Bundeshaus in Bern

Das Bundeshaus in Bern

Was interessiert mich die Politik? Das habe ich mich schon oft gefragt. Eine wirklich stimmige Antwort darauf habe ich noch nicht gefunden. Faszination, Interesse, Frust, Desinteresse oder einfach nur Neugier wechseln sich ab. Trotzdem zieht es mich immer wieder zurück. An was mag es liegen?

Kurz nach meiner Ausbildung zum Organisator habe ich von der damaligen SBG in den Swissair-Konzern gewechselt. Da gabs für mich nur den Blick nach Vorne – sprich die Karriere war wichtig(er) als andere Dinge.

Einige persönliche Erlebnisse, dazu das Swissair-Grounding und die Ereignisse rund um 09/11 brachten mich langsam zum Nachdenken. Soziale- und Umwelt-Aspekte wurden mir immer wichtiger, der “bedingungslose” Wirtschaftsgedanke immer weniger. Gedauert hats dann aber doch noch ein paar Jahre, bis ich mich zu einer “Richtungskorrektur” durchgerungen habe. Ja – zugegeben- ich hab’ inzwischen auch die Partei gewechselt – trotzdem bleibe ich im Grundsatz liberal. Ich denke, dass ich langsam aber sicher meinen Weg im (lokalen) Politdschungel finde (finden werde).

Nun steht aber erst einmal der 8. Februar bevor – die Abstimmung über die Weiterführung der Personenfreizügigkeit. Wahrlich ein komplexes Päckli – ein Ja resp. Nein will gut überlegt sein. Meinen Zettel habe ich ausgefüllt und bereitgelegt für den Sonntag. Trotz der schwarzen Schafe und der Schweizerischen Volksverhetzungs Partei tippe ich auf ein deutliches Ja. Wir werden sehen …

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Nervensache – oder zu viel Dampf? …

On March 4, 2008, in Allerlei, by Knubbelog

Zuerst einmal dies: letzte Woche musste eine neues Bike her. Mit meinem „alten“ KTM war ich nicht mehr zufrieden. Zu instabil. Wenn ich über Bodenunebenheiten gefahren bin, hat sich das Fahrrad angefühlt wie bei einem Erdbeben und hat einfach „geschlingert“.

Besonders wenn man tagtäglich von Reinach über die MFK und durchs „Dreispitz“ radelt benötigt ein Bike, dass auch die Manöver ausführt, die man vorgibt – ohne sich wie auf rohen Eiern zu fühlen. Da gibt es doch tatsächlich so Idioten von Autofahrern, die das Gefühl haben (vermutlich) ein paar Sekunden später im Geschäft anzukommen. Dafür gehen sie (gerne?) das Risiko ein, einen Radfahrer umzumähen (die –innen mögen mir hier verzeihen, aber ich hab‘ sie nicht vergessen). Zugegeben, es gibt auch unter den Radfahrern Idioten, die sich à la Marc Berthod durch die Autos schlängeln müssen. Wenn sich Rad- und Autofahrer respektieren, funktionierts bei normalem aber auch bei dichterem Verkehr. Soviel zu meiner Einstellung.

Geduld ist ja nicht gerade eine meiner absoluten Stärken – zumindest kann man das vordergründig denken. Ich treffe gerne rasche Entscheidungen. Dabei hilft mir mein Bauchgefühl in vielen Situationen. Es gibt eben Dinge resp. Situationen, die sich nicht nach s/w oder nackten Zahlen beurteilen lassen.

Ich denke, dass ich – das Ziel vor Augen – mich im NDS etwas zurücknehmen und „Kohlen aus dem Feuer“  nehmen muss und manchmal eben den „Fünfer-gerade-sein-lasse“. Ich gehe meinen Weg, mache meine Erfahrungen, falle auf die „Schnauze“, stehe auf und erreiche trotzdem das Ziel. Den bequemen Weg habe ich noch nie gewählt. Obwohl – zugegeben – dies in einigen Fällen sicherlich um einiges angenehmer wäre.

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Dicke Überraschung …

On February 25, 2008, in Allerlei, by Knubbelog

Wieder ein Block NDS geschafft. Von der Belastung her noch recht angenehm – bis auf das „Bettmümpfeli“ am ersten Abend kurz vor 21.00h. Ich hab’s doch geahnt.

Unser Referenzprojekt (Klassenprojekt für den Abschluss – www.pm-praktiker.net) ist ins Stottern geraten, weil der Projektleiter (bewusst) nicht vorhanden resp. zu „faul“ war. Unser lieber Lehrgangsleiter hat damit seinen Beweis erbracht, den er haben wollte  geteilte Führung und Verantwortung in einem Projekt geht oft schief.

Nun ja, zurück zum „Bettmümpfeli“. Kurz vor 21.00h hält unser Lehrgangsleiter also eine Mitteilung der „Geschäftsleitung“ hoch und gibt Änderungen im Projekt „Prozessmanagement für Praktiker“ (Kongress & Ausstellung) bekannt. In einer kurzen Mitteilung wird die Absetzung des bisherigen Projektleiters und gleichzeitig die Nachfolge bekanntgegeben (inkl. einiger kleiner Änderungen). Päng. Da ging bei einigen von uns der Laden bereits frühzeitig runter. Mich hat’s nicht erstaunt, dass ich die Projektleiterrolle aufgedrückt bekommen habe. Nur brauchen kann ich diesen Sch…. jetzt nicht – v.a. zeitlich. Über seine Begründung lass ich mich an dieser Stelle lieber erst nach dem 5. September 2008 aus. Zynismus pur unseres Lehrgangsleiters. Aber lassen wir das jetzt.

In den nächsten beiden Tage war diese Änderung natürlich unter den Studierenden ein grosses Thema. Ich habe ja bis jetzt ab und zu einmal ein „deftiges“ E-Mail verschickt und auch mit (hoffentlich konstruktiver) Kritik nicht zurückgehalten (siehe auch frühere Weblog-Einträge). Jetzt darf ich also zeigen, ob ich es kann. Ha, ha.

Am Samstag habe ich dann mit meinen beiden Teilprojektleiterinnen eine kurze Info gegeben und die nächsten Schritte grob bekanntgegeben. Mehr lag in dieser kurzen Zeit nicht drin. Zuerst muss ich einmal den Gesamtüberblick erhalten und danach „meine“ Ordnung schaffen. Ändern in der Zusammenarbeit möchte ich nicht viel – vielleicht etwas in der Struktur und der Kommunikation. Im Sinne „das Glas ist halbvoll“ denke ich, dass wir das Ding schon nach Hause schaukeln werden. Hoffentlich ohne die möglichen heimlichen Erwartungen von *beep* zu erfüllen.

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Dussel gehabt und abendlicher NDS-Frust

On February 19, 2008, in Allerlei, by Knubbelog

Uff, es gibt noch ehrliche Finder!

Da ich – dusselig wie ich manchmal sein kann – mein Handy auf dem Heimweg verloren habe (…), war meine Laune verständlicherweise ziemlich düster. Also, Anbieter-Nummer suchen, Mobile-Nummer sperren lassen, Prepaidkarte suchen und das alte Ersatzhandy aus der Schublade nehmen. Heute kommt man sich ohne solches “Teil” manchmal ziemlich nackt vor.

Kurz vor dem Nachtessen klingelt das Telefon und ein aufgestellter Student verkündet, dass er mein Handy gefunden habe und es noch am Abend vorbeibringen wolle. Zweites “Uff”.

Tatsächlich; kurz vor 20h klingelt es an der Haustüre und MEIN HANDY strahlt mich an (wie auch immer man ‘strahlt’ versteht….). Ein grosses Dankeschön und ein schöner Finderlohn – dann ab ins Büro und Handy wieder entsperren.

Eigentlich wollte ich noch etwas für das Nachdiplomstudium machen – Diplomarbeiten, Schul-Block Nr. 6 von dieser Woche vorbereiten…. Aber irgendwie blieb es bei “wollte”. Übrig blieben nur Gedankenspiele, was und wie ich im Weblog zu meinem Frust-Referenzprojekt schreiben soll.

Einige aus unserem NDS-Trüppchen scheinen tatsächlich die ganze Geschichte mit einer munteren Diskussionsrunde zu verwechseln. Unsere liebes Teilprojekt “Kongress” hat wieder einmal ein Meeting veranstaltet und wieder einmal so über einiges diskutiert und “verändert”. Die scheinen doch manchmal wirklich Beschäftigungstherapie zu betreiben. “Wir haben jedoch den gesamten Internetauftritt überarbeitet…” (o. Ton Teilprojektleiterin). Das kanns doch nicht sein. Zugegeben, konstruktive Beiträge und Ergänzungen sind jederzeit willkommen. Jedoch hat das für den Veranstaltungsort beinahe ein halbes Jahr gedauert… (ohne namentlich irgendwelchen Personen die Schuld zuzuschieben….).

Irgendwann letzten Herbst haben wir die Aufgaben und Zuständigkeiten festgelegt. Wenn jetzt aber immer alles möglichst “basisdemokratisch” diskutiert und entschieden werden soll, sehe ich für den 5. September so ziemlich “schwarz” – dann feilschen wir immer noch um irgendwelche Details!

Die Zeit der langen Diskussionen ist endgültig vorbei. Wollen wir genügend Aussteller und Referenten für unseren Event gewinnen, müssen wir handeln und vorwärts schauen. Punkt.

Wie unser Lehrgangsleiter schon letzten Sommer gesagt hat: ein Projekt mit zwei gleichwertigen Teilprojektleitern und ohnen wirklichen Projektleiter wird schwierig zu realisieren sein.

Ich höre für heute an dieser Stelle lieber auf, sonst wird mir aus “bestimmten Richtungen” wieder mangelnde Sozialkompetenz vorgeworfen, weil ich mich zuerst schriftlich ausgedrückt habe und nicht zuerst das Gespräch gesucht habe. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

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