Uff, es gibt noch ehrliche Finder!
Da ich – dusselig wie ich manchmal sein kann – mein Handy auf dem Heimweg verloren habe (…), war meine Laune verständlicherweise ziemlich düster. Also, Anbieter-Nummer suchen, Mobile-Nummer sperren lassen, Prepaidkarte suchen und das alte Ersatzhandy aus der Schublade nehmen. Heute kommt man sich ohne solches “Teil” manchmal ziemlich nackt vor.
Kurz vor dem Nachtessen klingelt das Telefon und ein aufgestellter Student verkündet, dass er mein Handy gefunden habe und es noch am Abend vorbeibringen wolle. Zweites “Uff”.
Tatsächlich; kurz vor 20h klingelt es an der Haustüre und MEIN HANDY strahlt mich an (wie auch immer man ‘strahlt’ versteht….). Ein grosses Dankeschön und ein schöner Finderlohn – dann ab ins Büro und Handy wieder entsperren.
Eigentlich wollte ich noch etwas für das Nachdiplomstudium machen – Diplomarbeiten, Schul-Block Nr. 6 von dieser Woche vorbereiten…. Aber irgendwie blieb es bei “wollte”. Übrig blieben nur Gedankenspiele, was und wie ich im Weblog zu meinem Frust-Referenzprojekt schreiben soll.
Einige aus unserem NDS-Trüppchen scheinen tatsächlich die ganze Geschichte mit einer munteren Diskussionsrunde zu verwechseln. Unsere liebes Teilprojekt “Kongress” hat wieder einmal ein Meeting veranstaltet und wieder einmal so über einiges diskutiert und “verändert”. Die scheinen doch manchmal wirklich Beschäftigungstherapie zu betreiben. “Wir haben jedoch den gesamten Internetauftritt überarbeitet…” (o. Ton Teilprojektleiterin). Das kanns doch nicht sein. Zugegeben, konstruktive Beiträge und Ergänzungen sind jederzeit willkommen. Jedoch hat das für den Veranstaltungsort beinahe ein halbes Jahr gedauert… (ohne namentlich irgendwelchen Personen die Schuld zuzuschieben….).
Irgendwann letzten Herbst haben wir die Aufgaben und Zuständigkeiten festgelegt. Wenn jetzt aber immer alles möglichst “basisdemokratisch” diskutiert und entschieden werden soll, sehe ich für den 5. September so ziemlich “schwarz” – dann feilschen wir immer noch um irgendwelche Details!
Die Zeit der langen Diskussionen ist endgültig vorbei. Wollen wir genügend Aussteller und Referenten für unseren Event gewinnen, müssen wir handeln und vorwärts schauen. Punkt.
Wie unser Lehrgangsleiter schon letzten Sommer gesagt hat: ein Projekt mit zwei gleichwertigen Teilprojektleitern und ohnen wirklichen Projektleiter wird schwierig zu realisieren sein.
Ich höre für heute an dieser Stelle lieber auf, sonst wird mir aus “bestimmten Richtungen” wieder mangelnde Sozialkompetenz vorgeworfen, weil ich mich zuerst schriftlich ausgedrückt habe und nicht zuerst das Gespräch gesucht habe. Aber das ist ein ganz anderes Thema.









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