Hier soll er also hin, der neue Ponyhof. Die Idee ist unbestritten, die Diskussionen dauern schon (zu) lange. Nun scheint es endlich vorwärts zu

Hier soll der "neue" Ponyhof entstehen (aufgenommen am 30.05.2009 mit einer Nikon Coolpix S230 by Knubbelog
gehen. In den amtlichen Mitteilungen 20/2009 der Gemeinde Reinach ist das Baugesuch publiziert. Hoffen wir, dass alles gut geht und keine Einsprachen das Projekt noch zum Scheitern bringen.
Eigennutz?
Ja, sicherlich ein wenig. Unser Grosser liebt Ponys und Pferde. Auf deren Rücken wird er ‘gebändingt’ und die Grosse Freude ist schon von Weitem zu spüren – und es ist nur wenige Meter von zu Hause entfernt.
Ja, darf man denn so egoistisch sein – ohne die vollständige Vorgeschichte zu kennen? Man darf. Warum? Die Idee ist gut. Kinder lernen den Umgang mit Tieren und Verantwortung zu übernehmen und finden eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Dies ist auf alle Fälle sinnvoller, als auf dem Gemeindeplatz vor dem “Bierladen” ….
Und die Gemeinde?
Schlussendlich soll resp. muss sich der Ponyhof ohne die (finanzielle) Unterstützung der Gemeinde Reinach betreiben lassen. Sonst macht es wirklich keinen Sinn.
Links zum Thema Ponyhof:
- Gemeinde Reinach
- Reinacher Zeitung (amtliche Mitteilungen 20/2009)
- Homepage Ponyhof
- Basler Zeitung (suche nach “Ponyhof”)
- Kanton Baselland (Interpellation: Rettung des Ponyhofes in Reinach, 1998)
- Telebasel Beitrag zum Ponyhof vom 27.12.2005
- Aufsichtsbeschwerde des Vereins gegen Tierfabriken Schweiz VgT (11/2003)
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Informationen oder (Link-) Hinweise sind willkommen.
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Was hat Anerkennung, Respekt und fairer Wettstreit mit dem Taunerhaus zu tun?
Dazu nachfolgend meine eigene Interpretation.
Herr Wenger von der SVP hat heute in einem Kommentar auf einen Artikel in der Reinacher Zeitung (“Das Taunerhaus ist ein Kulturgut” von Yvan Jeker, FDP) folgendes gesagt:
“Anerkennen und respektieren wir doch einfach unterschiedlich Auffassungen und Ansichten. Ich weiss, du hast hier eine andere Meinung als ich. Leben wir damit im fairen politischen Wettstreit.“
Es ist schon interessant, dass gerade ein Vertreter der SVP (Reinach) so etwas sagt. Nehmen wir doch nur einmal den ersten Teil seiner Aussage. Eigentlich müsste jetzt gerade die SVP – der Aussage von Herrn Wenger entsprechend – die Entscheidung des Einwohnerrates akzeptieren. Vergesst das Referendung; das Taunerhaus wird also renoviert.
Denkste, nicht mit der SVP. Denn für die gilt die gemachte Aussage natürlich nicht. Das Akzeptieren der ‘Niederlage’ hat doch auch etwas mit Fairness zu tun, oder nicht?
Bleibt noch der Wettstreit. Wie dieser ausgeht, ist noch offen. Kommt das Referendum zustande, wirds sicherlich spannend. Zuerst der Wettstreit mit den (besseren) Argumenten pro/contra und danach der Wettstreit mit den Stimmen. Nehmen wirs sportlich und warten ab. Nach einer allfälligen Abstimmung muss aber Schluss sein – Abriss oder Renovation. Punkt.
Übrigens, der Herr Jeker ärgert sich über’s Geld. Doch Geld kostet die ganze Angelegenheit sowieso – ob Abriss oder Renovation. Die CHF 30’000.- für die Abstimmung (die Herr Jeker erwähnt) liesse sich ja mit mit der von der FDP angestrebten Abstimmung (Majorzverfahren Gemeinderat) verrechnen. Vermutlich ein Gleichstand.
Reinach hat wieder eine ‘Ruine’, über die sich zu diskutieren lohnt. Nein, ich beabsichtige an dieser Stelle nicht, die Geschichte des Taunerhauses aufzuarbeiten – zumindest nicht den historischen Teil …
Abreissen, erhalten, abreissen, erhalten. Dies geht anscheinend schon einige Jahre so. Mitte März dann ein neuer Anlauf – und ein hauchdünnes Ja im Einwohnerrat zur Erhaltung des Taunerhauses. Dass hier die Emotionen bei Befürwortern und Gegnern hochgehen ist verständlich; wenn auch aus ganz anderen Interessen.
Letzten Samstag wurde ich von Exponenten der SVP (namentlich von den Herren Urban und Lanz) auf das von der SVP (wieder einmal) lancierte Referendum angesprochen. Man kam nicht an ihnen vorbei; sie waren einfach überall.
Zuerst habe ich mich genervt – wie so oft über die SVP. Müssen die immer Nein sagen, Referenden ergreifen und überhaupt immer dagegen sein?
Stop!
Lassen wir diese Partei ‘mal weg und sehen die ganze Angelegenheit ohne parteipolitischen Hintergrund. Also habe ich zuerst einmal zugehört hingehört. Herr Urban hat mich beim Coop-Einstellhallen-Lift abgefangen und versucht mich mit vielen Bildern und einem Kugelschreiber für die Unterschrift zu überzeugen. Auf meine Frage, was denn mit dem ‘freien’ Grundstück passieren soll und ob es danach überbaut werden soll hat er geantwortet, dass “….es ‘frei’ bleiben solle und den bestehenden Überbauungen etwas mehr Raum resp. Luft geben soll….” Aha! Ist es wirklich so, oder habe ich etwas falsch verstanden? Ich bin untentschlossen und gebe mir noch etwas Bedenkzeit – zuerst fertig Einkaufen gehen.
Bei der Apotheke Hornstein wurde ich wiederum von einer beflaggten, gut gestaffelten und strammen (SVP) Fuss-Truppe abgefangen.
Ich hatte daraufhin eine sehr angeregte und interessante Diskussion mit Herrn Lanz. Notabene nicht nur zum Thema Taunerhaus. Vielmehr kamen auch andere Themen wie der ‘biometrische Pass‘, die Personenfreizügigkeit und weitere gemeindepolitische Themen etc. zum Zug.
Beinahe wäre ich da schon ‘gekippt’ und hätte unterschrieben. Aber irgendwie wusste ich noch zu wenig resp. konnte und wollte mich einfach noch nicht entscheiden. Immerhin habe ich mir ein Exemplar des Referendums-Unterschriftenbogen mitgeben lassen.
Damit ich das mir ein aktuelles Bild vom Taunerhaus machen kann bin ich dann am Sonntag Morgen für eine kurze “Besichtigung” vorbeigeradelt.
Mit dem grau verhangenen Himmel und dem schummrigen Licht sieht das Taunerhaus wahrlich ziemlich übel aus. Beinahe denkt man, dass das alte Haus demnächst umkippt. Ich bin ja kein Bauexperte, aber da rein würde ich jetzt sicher nicht freiwillig gehen.
Soll ein altes, marodes, baufälliges Haus erhalten werden um historische Gelüste zu befriedigen oder soll die “Moderne” Einzug halten und das (derzeit) optische Übel entfernt werden? Schlussendlich dreht sich doch wieder alles nur ums Geld – was kostets, was bringts? Ohne dickes Plus und fette Rendite wird sich zumindest ein grosser Teil der renditehungrigen Wirtschaftsecke für die rentablere Variante entscheiden. Die Befürworter des Erhalts werden sich mehrheitlich an den geschichtlichen Wert des Hauses klammern.
Ich bin immer noch unentschlossen und immer noch weder für noch gegen den Abriss bzw. den Erhalt des Taunerhauses. Das Referendum habe ich trotzdem unterschrieben – soll das Reinacher Stimmvolk entscheiden. Doch dann muss definitiv Schluss sein!
Was bleibt?
Jeder soll sich seine eigene Meinung bilden und – falls das Referendum zu Stande kommt – abstimmen gehen. Dann haben wir den angestrebten ‘Volkswillen’. Wer hat wohl die besseren Argumente?
In den nachfolgenden Links sind einige “Anbieter” zum Thema Taunerhaus aufgeführt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit!).
Links zum Thema Taunerhaus:
- Homepage Gemeinde Reinach
- Beschlüsse Gemeinde Reinach vom 12. und 16.03.2009
- KoPF Bericht Nr. 86 “Zwischenbericht zum Entwicklungsgebiet Taunerquartier” (09.02.2009)
- Artikel in der Reinacher Zeitung zum Thema
- Nein zum Taunerhaus (SVP Reinach)
- Referendumsbogen Taunerhaus (PDF-Download)
- Stiftung für Baselbieter Baukultur
- DRS Regionaljournal Basel Baselland (Tondokument; 13.03.2009)
Übrigens, hat schon ‘mal jemand nachgerechnet, was die Aufwände für Initiative kosten resp. kosten würde? Beschluss, Vorbereitung, Unterschriftensammlung, etc. Was hätte man nicht alles mit dem Geld und der Zeit machen können ….
Hat der Gemeinderat resigniert oder will er einfach eine weitere politische Schlammschlacht vermeiden? Einfach so unter dem Motto ‘der Klügere gibt nach’? Liestal sitzt am längeren Hebel, wenn es um die Realisierung der ‘Umgestaltung Hauptstrasse’ geht. Will mann vorwärts machen, muss man also nachgeben.
Was Diskussionen für mögliche Änderungen bringen werden ist noch völlig offen. Ich verspreche mir nicht allzu viel davon.
Was bleibt, ist der schale Geschmack und das äusserst stillose Vorgehen des Herrn Krähenbühl. Aber er hat (leider) vorerst sein Ziel erreicht …
Da diese Geschichte mit Sicherheit noch nicht zu Ende geschrieben ist, bin ich gespannt, wie sie sich in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt.
Medien-/Gemeinde-Links:
- siehe auch Baz Online-Arikel vom 11.03.2009
- Artikel Reinacher Zeitung vom 11.03.2009
- Medienmitteilung Gemeinderat Reinach

Haltestelle Reinach Dorf (Ausschnitt / "Liegenschaft Krähenbühl")
Die BaZ schreibt heute unter dem Titel “Millionenprojekt zurück auf Feld eins“, dass sich der Gemeinderat wehren will und den Entscheid nicht einfach so zu schlucken bereit ist.
Fragt sich, ob der Herr Krähenbühl in seiner Funktion wirklich die Regeln des Ausstands verletzt hat. Man musste ihm den Ausstand übrigens auch nahelegen…… Juristisch gesehen kann ich das nicht beurteilen – ich bin keiner. Aber aufgrund der Informationen, die dem ‘normalen’ Medienkonsumenten’ zugänglich sind, bin ich schon der Überzeugung, dass schon “nur seine Anwesenheit” einen massgeblichen Einfluss auf die entscheidende Sitzung und den Entscheidungsprozess hatte. (siehe auch Beitrag vom 26.02.2009, “Also doch …“).
Was tun? Wie geht es weiter?
Die Kommentarschreiberin zum heutigen BaZ-Artikel meint, dass dies eindeutig ein Fall für die Geschäftsprüfungskommission sei. Der Gemeinderat will sich gegen den von der Regierung gefällten Entscheid wehren. Jetzt kann die ganze Diskussion erneut losgehen und die politischen Machtspielchen dürften wieder gespielt werden. Würde man die ganze Geschichte als Juristenfutter aufbereiten, käme es vermutlich erst in ein paar Jahren zum einem Entscheid – wenn überhaupt.
Für mich wurde die sachliche Ebene definitiv verlassen. Das spannende daran? Jemand wird in diesem Ping-Pong Spiel das Gesicht (teilweise) verlieren – wer ist es? Und wann? Über wieviele Sätze geht das Spiel?
Die Frage stellt sich, wie die Gesichter (und eigenen künftigen Wahlchancen!) dennoch gewahrt werden können. Und was, wenn doch plötzlich die von der Gemeinde gewünschte Variante realisiert würde? Jetzt können die Politiker das tun, was sie am liebsten tun; viel sprechen und nichts sagen.
Im Weblog vom 10. Februar 2009 habe ich geschrieben “… Es scheint so, als obe es Denen egal ist, wie es in Reinach aussieht (ausser vielleicht noch dem Herrn Krähenbühl – obwohl ja eigentlich offiziell im Ausstand…). …”.
Heute habe ich einen Artikel der “baz.online” (“Ich habe mir nichts Böses gedacht…“) gelesen, dass Herr Krähenbühl die Finger doch im Spiel hatte. Er behauptet, an besagter (und anscheinend entscheidender) Sitzung nur als Zuschauer da gewesen zu sein und keinen Einfluss gehabt zu haben. Plötzlich ändert sich die Empfehlung des “bfu” nach der Sitzung und die Entscheidung geht in eine andere Richtung.
Dafür habe ich nur ein müdes Lächeln übrig – ich glaube ihm schlicht und einfach nicht.
Dann noch schnell die Schuld auf ein Einladungs-e-Mail einer Regierungskollegin abschieben und die Hände in Unschuld waschen. Spricht überhaupt nicht für das Feingefühl und die Intelligenz eines Baudirektors. Zumal ihm ja bekannt sein müsste, dass er “im Ausstand” und selbst betroffen ist. Ich pflichte der Aussage von Hans-Ulrich Zumbühl bei, die er im erwähnten baz.online-Artikel gemacht hat (“… Jetzt ist mir klar, warum die Kap-Haltestelle plötzlich nicht mehr Favorit war…“)
Schallend lachen musste ich ab der Ausführung: “Darauf angesprochen gibt Krähenbühl zu, Fragen rund um die Sicherheit der Velofahrer gestellt zu haben…” Würde er sich wirklich um die Sicherheit der Velofahrer sorgen, hätte er sich für die zuerst vom “bfu” favorisierte Variante “Kap-Haltestelle” eingesetzt. Die Bemerkung von Herrn Ballmer entlockt dem Mundwinkel nicht einmal mehr ein Zucken.
Ich bin gespannt, wie das nächste Kapitel in dieser Polit-Posse aussieht – und wer es schreibt.

Homepage Euroairport
In letzter Zeit ist es in Reinach doch erstaunlich ruhig geworden – ich meine die Diskussion um die Südanflüge und den damit verbundenen Fluglärm. Der Frühling naht, die Lärmkurve wird unweigerlich wieder nach oben zeigen und damit die Diskussionen neu beleben.
Zwischendurch tut sich jetzt schon wieder mal etwas – zumindest u.a. bei den aktiven Allschwiler (und Schönenbucher) Fluglärmgegnern und einem – auf den ersten Blick – anonymen Schreiberling auf der Internetseite “forum-flughafen.ch”.
Mitte Januar hat Raymond Hofmann (Grünliberale Reinach) den Artikel “Südanflüge: Lösungen statt Forderungen” in der Reinacher Zeitung publiziert. Er schreibt im Artikel aus der Optik der Grünliberalen Reinach, die eine wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens anerkennt und sich aber auch klar gegen übertriebene Einschränkungen ausspricht.
Nur was Herr Hofmann mit “übertriebenen Einschränkungen” genau meint, hat er nicht weiter erläutert. Das muss sich der (unkundige) Leser selbst vorstellen (können). Dies kann zu Missverständnissen führen, aber auch entsprechende Gegenreaktionen provozieren. Wie z.B. die Antwort des (namenlosen) Autors “Witz der Woche” im Forum “Allschwil leben + Schönenbuch”.
Es zeigt sich, dass das Thema auf beiden Seiten Emotionen aufbaut werden, die sich auf verschiedenste Art und Weise irgendwann “entladen”. Oftmals wird da leider die sachliche Ebene verlassen und nur noch mit Emotionen agiert.
Auf der einen Seite stehen der Flughafenbetreiber, die Wirtschaft und die wirtschaftsorientierte Politik und auf der anderen Seite die Lärmgeplagten und die (Prinzip-)Fluglärmgegner. Die Tatsache, dass unsere französischen Nachbarn auch noch kräftig mitmischen, vereinfacht die Situation auch nicht.
Leider ist es doch so, dass die Wirtschaft und die Politik (noch) am längeren Hebel sitzen. Letztere, da deren Vertreter auch immer noch wirtschaftliche Interessen vertreten, selbst haben, oder in einem Flughafengremium einsitz nehmen. Die (Polit-)Mühlen mahlen meist sehr langsam. Zwar sind derzeit keine Wahlen angesagt, aber wer weiss – vielleicht reicht es bis zum nächsten Wahlkampf. Dann besteht die nächste Möglichkeit sich aktiv für seine Wähler und Wählerinnen einzusetzen ….
Nachfolgend habe ich beispielhaft einige ausgewählte Links – u.a. zu den erwähnten Artikeln – aufgeführt:
- Artikel Raymond Hofmann (Reinacher Zeitung, 16.01.2009):
- Antwort auf Artikel Raymond Hofmann (Forum Flughafen; Allschwil Leben + Schönenbuch):
- Medienmitteilung der Grünliberalen Baselland vom 29.01.2009
- Beiträge Homepage Urs Hintermann (Gemeindepräsident Reinach) zu Thema Fluglärm
- Zweiter Bericht von Katrin Joos zum Thema Fluglärm (Reinacher Zeitung, 26.11.2008)
- Allschwil leben +Schönenbuch (Forum zum Thema Fluglärm in Allschwil und Schönenbuch)
- Euroairport – ILS33
- Euroairport – Thema Fluglärm
- Bericht BAZL zur Einhaltung der Fluglärmvereinbarungen
Sicher gäbe es noch viel mehr Links, Foren, Blogs und Webseiten zum Thema Fluglärm – nicht nur über den Euroairport und ILS33. Doch die Komplexität und die Interessenskonflikte machen es aus meiner Sicht beinahe unmöglich, ein abschliessendes Urteil abzugeben resp. eine für alle Seiten “angenehme” Lösung zu finden. Den Aufwand, den Frau Joos mit ihrem Bericht betrieben hat, können oder wollen die meisten betroffenen Leute nicht auf sich nehmen.
Wir haben uns an den Fluglärm (an unserem Wohnort in Reinach) “gewöhnt” – trotzdem stört er (oft) vor allem in der Nacht. Wir sind uns auch bewusst, dass wir in etwa in der verlängerten Pistenachse wohnen und damit der “Gefahr” von Fluglärm ausgesetzt sind. Wir mussten damit rechnen.
Ich habe meine Meinung auf Grund der mir zur Verfügung stehenden – und bekannten – Informationen trotzdem gemacht. Ich bin für einen konkurrenzfähigen Euroairport als Trinationaler Flughafen mit regionalem Charakter. Meine wichtigsten Forderungen dazu sind u.a.:
- die Verlängerung der Ost-/West-Piste für den Privatverkehr und für die kleineren Jets
- die Vesetzung der Nord-Süd-Pistenschwelle
- die strikte Einhaltung der vereinbarten 8% Süd-Anflüge
- eine Nachtruhe wochentags von 22:00h bis 06:00h und am Wochenende von 22:00h bis 07:00h
- Frachtflüge sind an Wochenenden (Sonntag) generell oder über schweizer Luftraum zu verbieten.

Tramhaltestelle Reinach Dorf (Quelle: BaZ Online)
In Reinach-Dorf soll also eine neue Tramhaltestelle entstehen. Es wurden Vorschläge ausgearbeitet, geprüft, vernehmlasst, es wurde gestritten und auf die Schultern geklopft und-so-weiter.
Jetzt entscheiden irgendwelche Liestaler ‘Bürolisten’ mit schwer nachvollziehbaren Argumenten. Die Logik des Entscheides, die mehrfache “Bearbeitung” der Hauptstrasse, das Ignorieren von Gutachten (gleiche Lösungen) … – spricht doch wirklich für einen am Bürotisch gefällten ‘Beamten-Entscheid’. Es scheint so, als obe es Denen egal ist, wie es in Reinach aussieht (ausser vielleicht noch dem Herrn Krähenbühl – obwohl ja eigentlich offiziell im Ausstand…). Hauptsache, der administrative Aktivismus wird erhalten und Beamten-Arbeitsplätze gesichert.
Der Reinacher Gemeinderat hat sich zum Entscheid dazu in einer Medienmitteilung geäussert.
Die ganze Geschichte hat für mich nichts mehr mit Sachlichkeit und Objektivität zu tun. Es geht einzig um die politische Machtdemonstration und das “wir-sind-der-Boss-Gehabe” aus Liestal. Meiner Meinung nach auffällig häufig, seit der Herr Krähenbühl dort ist. Oder täuscht sich da mein Gefühl?
Geht es nur darum, die Parkplätze vor den Geschäften (bei der Haltestelle) so zu erhalten bleiben oder nicht. Sicherheitstechnisch eh nur eine Frage der Zeit, bis ein Fussgänger von den Parkplätzen her überfahren wird. Da spielt es keine Rolle mehr, ob nun die Lösung der Gemeinde oder des Kantons realisiert wird. Hauptsache keine Parplätze im Bereich der Tramhaltestelle.












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