Wie war das mit der Geduld und den Nerven?
Wir haben heute alles versucht Lukas die Augencrème zu verabreichen. Sämtliche Ablenkungsmanöver schlugen fehl, sämtliche „Verlockungen“ haben nicht gefruchtet und alle Erklärungsversuche sind kläglich gescheitert. Nach 1 ½ Stunden gaben wir auf. Soll er zuerst seinen Mittagsschlaf machen – danach wird’s dann wohl schon gehen. Denkste! Gleiches Spiel. Kommt dazu, dass weder Windeln wechseln noch irgendwelche „Elternwünsche“ befolgen wirklich angesagt waren.
Er probiert aus:
• Wo sind die Grenzen von Mami und Papi?
• Wie weit kann ich gehen?
• Wo sind meine Grenzen?
Bis jetzt haben wir immer gelächelt, als unsere Kollegen gesagt haben: wartet nur noch ein wenig, es kommt schon noch! Es geht ja erst seit ca. zwei Wochen so und wir lernen täglich dazu, doch ist es ganz schön anstrengend. Es gibt auch Erfolgserlebnisse, wenn wieder etwas funktioniert – es fliegen keine Gegenstände mehr durch die Gegend, wir brauchen vor einem Ausflug keine zusätzlichen 1 ½ Std. Vorlauf mehr einzuplanen, unflätige Ausdrücke konnten durch „jugendfreie“ Versionen ersetzt werden etc.
Nach einem tollen Schlittenmorgen auf dem Hasliberg haben sich die Symptome bei Lukas wieder verstärkt, obwohl wir Lukas wiederum mit Sonnenbrille und Kappe ausgerüstet und das Gesicht mit einer Sonnencrème gut eingeschmiert hatten. Die Augen sind wiederum angeschwollen, das Kinn und die Backen (rund um die Nase) gerötet.
Wir glauben nicht mehr an eine Sonnencrème-Allergie, da wir heute ein anderes Produkt benutz haben, welches wir zuvor getestet haben. Sonnenallergie? Ein (erneuter) Gang zum Arzt scheint unumgänglich.











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