HotNewsStampHeute Donnerstag soll ja wieder ein wunderbarer Spätsommer-Tag werden. Danach wirds kühler. Der Sommerschlaf ist vorbei und der Reinachblog.ch erwacht langsam – Schritt für Schritt – aus seinem Schlaf. Doch warum erst jetzt?

Eigentlich ganz einfach. Ich habe meine Ferien virtuell verlängert und eine kurze ‘bloggerische’ Auszeit genommen. Hat gut getan. Knubbelog ist jetz wieder voller Tatendrang. Themen gibts in und um Reinach ja mehr als genug.

Da wären zum Beispiel aktuelle Themen wie

  • Südanflüge ILS33 und Fluglärm – geht nun endlich etwas?
  • die Kap-Haltestelle und die “neue” Hauptstrasse – der Krähenbühl und seine Spielchen
  • das Taunerhaus - es steht ja immer noch. Wann passiert da ‘was?
  • der geplante Recycling-Park – Spannt Reinach jetzt mit Arlesheim zusammen?
  • neues aus der Kategorie “Familblog
  • und und und

Oder habe Sie, liebe Leserinnen und Leser, ein Thema das Sie bewegt oder gar einen eigenen Beitrag? Melden Sie sich!

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Aufgeschnappt: Bananenrepublik?

On June 2, 2009, in Aufgeschnappt, Reinachblog, by Knubbelog

Bananenrepublik?

Bananenrepublik?

Die BaZ-online schreibt heute im Artikel “Wie in einer Bananenrepublik” über angebliche Verfehlungen resp. grosszügige Interpretation des Gesetzes der aktuelle Baselbieter Regierung.

Vor allem von linker Seite wird dieser vorgeworfen, sich teilweise um das Gesetz zu foutieren.

Die Autorin führt drei Beispiele auf. Unter anderem auch die mutmassliche Ausstandspflichtverletzung eines gewissen Krähenbühl Jörg zum Thema Kap-Haltestelle in Reinach. Das Resultat kennen wir ja. Es scheint so, dass je weiter “oben” man sich befindet, desto grösser der Filz wird und desto mehr zurechtgebogen wird.

Schlussendlich soll resp. kann  sich jede Person zu diesem Thema selbst seine Gedanken machen. Ein schaler Geschmack bleibt …

Ausgesuchte Links:

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Tramschiene

Eine Tramschiene

Leider ist eingetreten, was zu befürchten war – der Krähenbühl Jörg hat seinen ‘Sieg’, der Kanton durfte bestimmen und die Gemeinde musste ‘kuschen’. Die jetzige sog. Einigung zur Zusammenarbeit ist doch lediglich ein politisches Manöver um dem ganzen Trauerspiel vordergründig ein Ende zu setzen.

Immerhin wird es (hoffentlich) ein wenig ruhiger um dieses Thema und vielleicht geht jetzt auch wirklich etwas vorwärts. Und immerhin hat man im Gemeinderat die Ruhe bewahrt und sich nicht in die Niederungen gewisser Baselbieter Regierungsmitglieder begeben.

Schade ist auch, dass die Umgestaltung nicht zusammen mit der Ersetzung der BLT Tramschienen geschehen kann. Jetzt geben wir halt ein wenig mehr Geld aus, die Politiker hatten ihren Spass am gemeinsamen “Chiflen” und der Steuerzahler hatte seine Unterhaltung (leider nicht ganz gratis …). Übrigens, die BLT informiert an einer Infoveranstaltung in Reinacher GZR über den bevorstehenden Geleiseneubau.

Fortsetzung folgt …

(aktualisiert 29.03.2009:  “…die BLT infomiert…”)

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Gemeindezentrum Reinach

Gemeindezentrum Reinach (11.02.2009 / 16:50h / iPhone)

Hat der Gemeinderat resigniert oder will er einfach eine weitere politische Schlammschlacht vermeiden? Einfach so unter dem Motto ‘der Klügere gibt nach’? Liestal sitzt am längeren Hebel, wenn es um die Realisierung der ‘Umgestaltung Hauptstrasse’ geht. Will mann vorwärts machen, muss man also nachgeben.

Was Diskussionen für mögliche Änderungen bringen werden ist noch völlig offen. Ich verspreche mir nicht allzu viel davon.

Was bleibt, ist der schale Geschmack und das äusserst stillose Vorgehen des Herrn Krähenbühl. Aber er hat (leider) vorerst sein Ziel erreicht …

Da diese Geschichte mit Sicherheit noch nicht zu Ende geschrieben ist, bin ich gespannt, wie sie sich in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt.

Medien-/Gemeinde-Links:

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Haltestelle Reinach Dorf (Ausschnitt / "Liegenschaft Krähenbühl")

Haltestelle Reinach Dorf (Ausschnitt / "Liegenschaft Krähenbühl")

Die BaZ schreibt heute unter dem Titel “Millionenprojekt zurück auf Feld eins“, dass sich der Gemeinderat wehren will und den Entscheid nicht einfach so zu schlucken bereit ist.

Fragt sich, ob der Herr Krähenbühl in seiner Funktion wirklich die Regeln des Ausstands verletzt hat. Man musste ihm den Ausstand übrigens auch nahelegen…… Juristisch gesehen kann ich das nicht beurteilen – ich bin keiner. Aber aufgrund der Informationen, die dem ‘normalen’ Medienkonsumenten’ zugänglich sind, bin ich schon der Überzeugung, dass schon “nur seine Anwesenheit” einen massgeblichen Einfluss auf die entscheidende Sitzung und den Entscheidungsprozess hatte. (siehe auch Beitrag vom 26.02.2009, “Also doch …“).

Was tun? Wie geht es weiter?

Die Kommentarschreiberin zum heutigen BaZ-Artikel meint, dass dies eindeutig ein Fall für die Geschäftsprüfungskommission sei. Der Gemeinderat will sich gegen den von der Regierung gefällten Entscheid wehren. Jetzt kann die ganze Diskussion erneut losgehen und die politischen Machtspielchen dürften wieder gespielt werden. Würde man die ganze Geschichte als Juristenfutter aufbereiten, käme es vermutlich erst in ein paar Jahren zum einem Entscheid – wenn überhaupt.

Für mich wurde die sachliche Ebene definitiv verlassen. Das spannende daran? Jemand wird in diesem Ping-Pong Spiel das Gesicht (teilweise) verlieren – wer ist es? Und wann? Über wieviele Sätze geht das Spiel?

Die Frage stellt sich, wie die Gesichter (und eigenen künftigen Wahlchancen!) dennoch gewahrt werden können. Und was, wenn doch plötzlich die von der Gemeinde gewünschte Variante realisiert würde? Jetzt können die Politiker das tun, was sie am liebsten tun; viel sprechen und nichts sagen.

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Also doch …

On February 26, 2009, in Gemeinde Reinach, Politisches, Reinachblog, Über die Grenzen, by Knubbelog
Tramhaltestelle Reinach Dorf (Bild: lov / Reinacher Zeitung 17.02.2009)

Tramhaltestelle Reinach Dorf (Bild: lov / Reinacher Zeitung 17.02.2009)

Im Weblog vom 10. Februar 2009 habe ich geschrieben “… Es scheint so, als obe es Denen egal ist, wie es in Reinach aussieht (ausser vielleicht noch dem Herrn Krähenbühl – obwohl ja eigentlich offiziell im Ausstand…). …”.

Heute habe ich einen Artikel der “baz.online” (“Ich habe mir nichts Böses gedacht…“) gelesen, dass Herr Krähenbühl die Finger doch im Spiel hatte. Er behauptet, an besagter (und anscheinend entscheidender) Sitzung nur als Zuschauer da gewesen zu sein und keinen Einfluss gehabt zu haben. Plötzlich ändert sich die Empfehlung des “bfu” nach der Sitzung und die Entscheidung geht in eine andere Richtung.

Dafür habe ich nur ein müdes Lächeln übrig – ich glaube ihm schlicht und einfach nicht.

Dann noch schnell die Schuld auf ein Einladungs-e-Mail einer Regierungskollegin abschieben und die Hände in Unschuld waschen. Spricht überhaupt nicht für das Feingefühl und die Intelligenz eines Baudirektors. Zumal ihm ja bekannt sein müsste, dass er “im Ausstand” und selbst betroffen ist. Ich pflichte der Aussage von Hans-Ulrich Zumbühl bei, die er im erwähnten baz.online-Artikel gemacht hat (“… Jetzt ist mir klar, warum die Kap-Haltestelle plötzlich nicht mehr Favorit war…“)

Schallend lachen musste ich ab der Ausführung:  “Darauf angesprochen gibt Krähenbühl zu, Fragen rund um die Sicherheit der Velofahrer gestellt zu haben…” Würde er sich wirklich um die Sicherheit der Velofahrer sorgen, hätte er sich für die zuerst vom “bfu” favorisierte Variante “Kap-Haltestelle” eingesetzt. Die Bemerkung von Herrn Ballmer entlockt dem Mundwinkel nicht einmal mehr ein Zucken.

Ich bin gespannt, wie das nächste Kapitel in dieser Polit-Posse aussieht – und wer es schreibt.

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Tramhaltestelle Reinach Dorf

Tramhaltestelle Reinach Dorf (Quelle: BaZ Online)

In Reinach-Dorf soll also eine neue Tramhaltestelle entstehen. Es wurden Vorschläge ausgearbeitet, geprüft, vernehmlasst, es wurde gestritten und auf die Schultern geklopft und-so-weiter.

Jetzt entscheiden irgendwelche Liestaler ‘Bürolisten’ mit schwer nachvollziehbaren Argumenten. Die Logik des Entscheides, die mehrfache “Bearbeitung” der Hauptstrasse, das Ignorieren von Gutachten (gleiche Lösungen) … – spricht doch wirklich für einen am Bürotisch gefällten ‘Beamten-Entscheid’. Es scheint so, als obe es Denen egal ist, wie es in Reinach aussieht (ausser vielleicht noch dem Herrn Krähenbühl – obwohl ja eigentlich offiziell im Ausstand…). Hauptsache, der administrative Aktivismus wird erhalten und Beamten-Arbeitsplätze gesichert.

Der Reinacher Gemeinderat hat sich zum Entscheid dazu in einer Medienmitteilung geäussert.

Die ganze Geschichte hat für mich nichts mehr mit Sachlichkeit und Objektivität zu tun. Es geht einzig um die politische Machtdemonstration und das “wir-sind-der-Boss-Gehabe” aus Liestal. Meiner Meinung nach auffällig häufig, seit der Herr Krähenbühl dort ist. Oder täuscht sich da mein Gefühl?

Geht es nur darum, die Parkplätze vor den Geschäften (bei der Haltestelle) so zu erhalten bleiben oder nicht. Sicherheitstechnisch eh nur eine Frage der Zeit, bis ein Fussgänger von den Parkplätzen her überfahren wird. Da spielt es keine Rolle mehr, ob nun die Lösung der Gemeinde oder des Kantons realisiert wird. Hauptsache keine Parplätze im Bereich der Tramhaltestelle.

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