Unter nachfolgendem Link finden Sie die wöchentlichen amtlichen Mitteilungen der Gemeinde Reinach:
Letzte Woche habe ich im Blogbeitrag “Reinacher Zeitung – RIP” unseren Gemeindepräsidenten gefragt, ob er – resp. die Gemeinde – diese Situation so belassen will. Ich habe eine interessante und ausführliche Antwort erhalten, die ich kurz kommentiert habe. Nachfolgend die beiden e-Mails von und an Herrn Hintermann:
“Guten Tag Herr Werren
Sie wünschen eine Antwort – hier ist sie:
Sie bedauern es, dass die REIZ verschwunden ist. Ich teile Ihre Ansicht. Auch ich habe die journalistische Arbeit der REIZ, insbesondere zur Zeit, als sie noch auf Papier erschien, sehr geschätzt. Die Gemeinde hat diese Leistung auch honoriert und die Zeitung finanziell unterstützt.
Die Reinacher Zeitung ist tot. Eine weitere Möglichkeit der offenen Meinungsäusserung (Leserbriefe und Kommentare) wurde der Reinacher Bevölkerung weggenommen.
Zuerst wurde die Papierausgabe der ReiZ eingestampft, dann wurde die “Redaktion” verkauft. Damit war das definitive Ende absehbar. Die vielen Reaktionen auf die Ankündigung bestätigten die Sorge der Bevölkerung. Hier hat der Gemeinderat versagt. Anstatt der Bevölkerung der grössten Baselbieter Gemeinde eine Plattform und Lokalinformationen zu bieten, wurde auf das inhaltlich knappe Wochenblatt verwiesen, welches nur beschränkt tauglich ist. Die Chancen einer Veröffentlichung von Leserbriefen, Artikeln oder sonstigen Beiträgen ist erfahrungsgemäss sehr gering ist.
Weitaus kleinere Gemeinden “leisten” sich eine eigene Zeitung. Warum wohl? Die Identifikation der Einwohner und die Nähe zu den Einwohnern ist viel höher als mit einem lokalen Blatt wie das Wochenblatt.
Es ist einfach, für einen Gemeinderat, die Information entgegen zu nehmen und sich dem Schicksal mit einer trockenen Meldung zu ergeben (siehe Amtliche Mitteilungen KW 25/10 auf der Homepage der Gemeinde Reinach.
Ich zweifle auch daran, dass sich der Gemeindrat im Vorfeld eines sich abzeichnenden Szenarios – das Aus der Reinacher Zeitung - Gedanken über mögliche Alternativen gemacht hat. Gäbe es z.B. nicht die Möglichkeit im Rahmen eines einfachen Blogs (ggf. mit Werbemöglichkeit) den Einwohnern von Reinach eine pragmatische Lösung anzubieten? Gerne ist der Reinachblog.ch für einen offenen Gedankenaustausch bereit.
Herr Hintermann, wollen Sie das wirklich so lassen? Gerne veröffentliche ich auf Reinachblog.ch ihre Antwort für meine Leser.
Links:
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Der Reinachblog.ch wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!
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Nun ist es also soweit. Das Taunerhaus ist verschwunden und es soll etwas Schöneres entstehen…….
Links:
- Artikel Reinacher Zeitung (07.12.2009)
- Bildstrecke zum Abbruch (Reinacher Zeitung)
- Taunerhaus in der Reinacher Zeitung
- Taunerhaus im Reinachblog.ch
Die Antwort ist da. Der Gemeinderat hat entschieden!
Nach Auskunft des Gemeindepräsidenten U. Hintermann, verbietet Reinach das Plakat zur “Minarett-Initiative” nicht. Der Gemeinderat ist aber der Meinung, dass dieses Plakat widerlich sei und dem friedlichen Zusammenleben in der Schweiz nicht förderlich ist.
Nun also, das Plakat darf in Reinach ‘verbreitet’ werden. Ein Verbot scheint definitiv nicht zu drohen.
Dass der Gemeinderat das Plakat als widerlich bezeichnet, sagt viel darüber aus, was er davon hält – ausser vielleicht den SVP-Vertreten (aber man ist ja kollegial …….. ).
Wir werden nach der Abstimmung wissen, ob die populistische rechte Propagandamaschinerie wie erhofft funktioniert hat.
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