Auf die Schnauze gekriegt ...

Auf die Schnauze gekriegt ...

Am 3. Mai habe ich auf Reinachblog.ch über die SVP-Bürgerpatrouille in Birsfelden berichtet. Nun ist es also passiert. Die grimmigen und wild entschlossenen Bürgerpatrouilleure der SVP haben eins auf die Schnauze bekommen. Und das in Begleitung des Fernsehens (wie man im BaZ-Online Arikel vom 7.6.2009 nachlesen kann). Tja, wenn man sich soo weit aus dem Fenster lehnt ….

Die Frage stellt sich, ob dies ein direkter Protest gegen die SVP war, oder grundsätzlich gegen die “Aufpasser”. Dazu müsste man die Krawallbrüder und/oder -schwestern zuerst erwischen. Aber dann bitte durch die echte Polizei. Also liebe Kantonspolizei; Jasskarten weglegen und ab auf die Birsfelder Strassen!

Trotzdem soll an dieser Stelle gesagt werden, dass jede mutwillige Sachbeschädigung und jeglicher Krawall in einer Gemeinde grundsätzlich zu verurteilen ist.

In Birsfelden haben sie auf eigene Initiative – die SVP natürlich – etwas dagegen unternommen. Trotz kritischen Äusserungen seitens der Gemeinde.

Link(s):

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Neuer Standort für gemeinsamen Recycling Park mit Arlesheim?

Neuer Standort für gemeinsamen Recycling Park mit Arlesheim?

In seinem Blog-Beitrag vom 10. Mai 2009 (“Die menschliche Komponente“) schreibt Stuecki vom Dometownarlesheim.ch-Blog über die hellseherischen Fähigkeiten unseres Gemeinderates.

Müssen wir uns in Reinach jetzt keine Sorgen mehr über die Zukunft machen?

Der Gemeinderat informiert also regelmässig nach seinen spirituellen Sitzungen (mit oder ohne Kristallkugel) die ReinacherInnen über bevorstehende – und eintretende – Ereignisse. Damit könnten  Reaktionen und Freude/Ärger bereits im Vorfeld erfolgen.

Mögliche Szenarien:

  • Die SVP könnte ja z.B. bereits auf Vorrat Unterschriften gegen ein im 2011 stattfindendes – und von ihr kreiertes – Ereigniss sammeln.
  • Mit dem neuen, gemeinsam mit Arlesheim betriebenen Recycling-Park (Zufahrt für ReinacherInnen via die Sundgauerstrasse und über die Talstrasse) würde das Gelände der ehem ARA1 definitiv zur Verlängerung der Reinacher Heide.
  • Die Birsstadt wird Realität
  • Der Krähenbühl krebst zurück und Reinach kriegt seine Kap-Haltestelle
  • Die IGOR wird aufgelöst
  • etc.
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SVP sorgt für Ruhe & Ordnung in Birsfelden

SVP sorgt für Ruhe & Ordnung in Birsfelden

BaZ online, 03.05.2009:

Um Littering, Alkoholmissbrauch und Randale zu vermeiden, patrouillieren in Birsfelden neuerdings SVP-Politiker. Derweil will die Gemeinde das Polizeireglement mit einem Wegweisungsartikel ergänzen und Abfallsünder härter an die Kandare nehmen. ….

Die Volkspartei übt sich wieder einmal in Polemik. Medienwirksam, grimmig und wild entschlossen – die strammen Mannen und Frauen. Hoffentlich kriegen sie keins auf die Schnauze.

Vorschlag: stattet sie mit Leuchtwesten, Besen und Mistkübelsäcken aus; so können sie – bis zum (möglichen) Eintreffen der richtigen Polizei – die Wartezeit mit Müll einsammeln überbrücken. …

Link(s):

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Schlaglöcher gegen Raser?

Schlaglöcher gegen Raser?

Mit Schlaglöchern gegen die (Quartier-) Raser? Wie das denn?

Im BaZ-online Artikel vom 16.04.2009 war von einer interessanten Idee aus England die Rede.

Der Gemeinderat von Navestock (ein Ort nordöstlich von London) hat doch tatsächlich die (kostengünstige) Idee, mit Schlaglöchern die Raser zu bremsen. Da die (meisten) Strasse so über lange Zeit nicht saniert werden müssen, werden zusätzlich Kosten gespart.

Wäre das nicht ‘was für Reinach?

Die Gemeinde könnte Kosten für den Strassenunterhalt sparen (keine Reparaturen), Radarkontrollen wären überflüssig (da eh nicht schneller als 30 km/h gefahren werden kann) verkehrsberuhigende Massnahmen nicht mehr nötig (keine versetzten Parkplätze und “Schwellen”) und das Unterhaltspersonal steht für andere Aufgaben zur Verfügung (z.B. Hunde-Säckchen aus dem Strassengraben einsammeln oder so).

Lieber Reinacher Gemeinderat, wäre das nicht eine (Kosten-) Überlegung wert?

Der ganze BaZ-online Artikel vom 16.04.2009 – oder via Link im Original:

Mit Schlaglöchern gegen die Raser

Der Gemeinderat von Navestock nordöstlich von London will die Raser auf seinem Gebiet ausbremsen – auf eine besonders kostengünstige Weise.

Schlaglöcher seien bestimmt das beste Mittel, einen vorsichtigen Fahrstil zu erzwingen – mit diesen Worten erläuterte das Gemeinderatsmitglied Mike Parrish heute den Vorschlag. Und darüber hinaus könnten sogar noch erhebliche Kosten gespart werden.

Parrish sicherte allerdings zu, dass die Hauptverkehrsstrassen durchaus noch ausgebessert würden. Die Nebenstrassen in Wohngebieten allerdings würden nicht mehr repariert. Einige Anwohner reagierten allerdings nicht sehr begeistert: Sie sahen die Sicherheit von Autofahrern gefährdet.

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Tramschiene

Eine Tramschiene

Leider ist eingetreten, was zu befürchten war – der Krähenbühl Jörg hat seinen ‘Sieg’, der Kanton durfte bestimmen und die Gemeinde musste ‘kuschen’. Die jetzige sog. Einigung zur Zusammenarbeit ist doch lediglich ein politisches Manöver um dem ganzen Trauerspiel vordergründig ein Ende zu setzen.

Immerhin wird es (hoffentlich) ein wenig ruhiger um dieses Thema und vielleicht geht jetzt auch wirklich etwas vorwärts. Und immerhin hat man im Gemeinderat die Ruhe bewahrt und sich nicht in die Niederungen gewisser Baselbieter Regierungsmitglieder begeben.

Schade ist auch, dass die Umgestaltung nicht zusammen mit der Ersetzung der BLT Tramschienen geschehen kann. Jetzt geben wir halt ein wenig mehr Geld aus, die Politiker hatten ihren Spass am gemeinsamen “Chiflen” und der Steuerzahler hatte seine Unterhaltung (leider nicht ganz gratis …). Übrigens, die BLT informiert an einer Infoveranstaltung in Reinacher GZR über den bevorstehenden Geleiseneubau.

Fortsetzung folgt …

(aktualisiert 29.03.2009:  “…die BLT infomiert…”)

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Gemeindezentrum Reinach

Gemeindezentrum Reinach (11.02.2009 / 16:50h / iPhone)

Hat der Gemeinderat resigniert oder will er einfach eine weitere politische Schlammschlacht vermeiden? Einfach so unter dem Motto ‘der Klügere gibt nach’? Liestal sitzt am längeren Hebel, wenn es um die Realisierung der ‘Umgestaltung Hauptstrasse’ geht. Will mann vorwärts machen, muss man also nachgeben.

Was Diskussionen für mögliche Änderungen bringen werden ist noch völlig offen. Ich verspreche mir nicht allzu viel davon.

Was bleibt, ist der schale Geschmack und das äusserst stillose Vorgehen des Herrn Krähenbühl. Aber er hat (leider) vorerst sein Ziel erreicht …

Da diese Geschichte mit Sicherheit noch nicht zu Ende geschrieben ist, bin ich gespannt, wie sie sich in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt.

Medien-/Gemeinde-Links:

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Haltestelle Reinach Dorf (Ausschnitt / "Liegenschaft Krähenbühl")

Haltestelle Reinach Dorf (Ausschnitt / "Liegenschaft Krähenbühl")

Die BaZ schreibt heute unter dem Titel “Millionenprojekt zurück auf Feld eins“, dass sich der Gemeinderat wehren will und den Entscheid nicht einfach so zu schlucken bereit ist.

Fragt sich, ob der Herr Krähenbühl in seiner Funktion wirklich die Regeln des Ausstands verletzt hat. Man musste ihm den Ausstand übrigens auch nahelegen…… Juristisch gesehen kann ich das nicht beurteilen – ich bin keiner. Aber aufgrund der Informationen, die dem ‘normalen’ Medienkonsumenten’ zugänglich sind, bin ich schon der Überzeugung, dass schon “nur seine Anwesenheit” einen massgeblichen Einfluss auf die entscheidende Sitzung und den Entscheidungsprozess hatte. (siehe auch Beitrag vom 26.02.2009, “Also doch …“).

Was tun? Wie geht es weiter?

Die Kommentarschreiberin zum heutigen BaZ-Artikel meint, dass dies eindeutig ein Fall für die Geschäftsprüfungskommission sei. Der Gemeinderat will sich gegen den von der Regierung gefällten Entscheid wehren. Jetzt kann die ganze Diskussion erneut losgehen und die politischen Machtspielchen dürften wieder gespielt werden. Würde man die ganze Geschichte als Juristenfutter aufbereiten, käme es vermutlich erst in ein paar Jahren zum einem Entscheid – wenn überhaupt.

Für mich wurde die sachliche Ebene definitiv verlassen. Das spannende daran? Jemand wird in diesem Ping-Pong Spiel das Gesicht (teilweise) verlieren – wer ist es? Und wann? Über wieviele Sätze geht das Spiel?

Die Frage stellt sich, wie die Gesichter (und eigenen künftigen Wahlchancen!) dennoch gewahrt werden können. Und was, wenn doch plötzlich die von der Gemeinde gewünschte Variante realisiert würde? Jetzt können die Politiker das tun, was sie am liebsten tun; viel sprechen und nichts sagen.

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Tempo 30 in Reinach

Tempo 30 in Reinach

Vor einiger Zeit habe ich mich über die ‘Raserei’ in der Stockackerstrasse geärgert. Eigentlich sind ja in Reinach bereits einige Gebiete in der 30er-Zone integriert. Die Gemeinde Reinach will im 2009 Tempo 30 flächendeckend realisieren – lobenswert.

Unser Gemeindepräsident, Urs Hintermann, hat auf seiner Web-Seite die (seine) Reinacher Tempo 30-Geschichte dokumentiert. Auch auf der Homepage der Gemeinde Reinach sind einige Informationen zu finden.

Tempo 30 bringt ganz klar eine Beruhigung und mehr Sicherheit. In den oft engen und verwinkelten Quartierstrassen ist ein grösseres Tempo (50 km/h) schon jetzt unverantwortlich und meist nur mit viel Risiko fahrbar.

Aber was nützt uns die Einführung von Tempo 30, wenn sich viele Autofahrer nicht daran halten? Wer setzt dies durch? Kontrollen bedeuten Aufwand und Kosten. Ich bin aber überzeugt, dass anfangs diese Aufwände durch die “generierten Einnahmen” wieder eingespielt werden können. Also liebe Reinacher Polizei und/oder Kantonspolizeit – bewegt euch und sichert euch die Einnahmen – ohne viel Aufwand…

Glücklicherweise gibt es – aus meiner (subjektiven) Sicht – trotzdem schon mehr vernünftige und freiwillige Tempo 30-Fahrer in den Quartieren als ‘Bleifüsse’. Wenn dann noch die Teilzeitpolitiker des Einwohnerrates in Reinach das Geschäft ohne viel Tam-Tam durcharbeiten, können wir uns bald auf ein sichereres und ruhigeres Reinach freuen.

Schön wäre es, wenn einige unserer Nachbargemeinden den gleichen 30er-Weg gehen würden.

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