5vor12In der Medienmitteilung vom Donnerstag, 2. Juli 2009 schreibt die Gemeinde Reinach über die Aktion “Bike to work” zum Energiestadt-Jubiläum:

Zum Energiestadt-Jubiläum einen Monat lang mit dem Velo unterwegs

Im Juni sind elf Teams der Gemeinde Reinach mit dem Velo zur Arbeit erschienen. Und nicht nur sie: Drei weitere Firmen in Reinach haben sich an der Aktion „Bike to Work“ beteiligt. Die Gemeinde freuts: Reinach feiert im 2009 zehn Jahre Energiestadt. ….

(die restliche Medienmitteilung lesenals PDF)

2. Juli? Heute ist doch erst der 30. Juni?! Ja, genau! Unser Gemeinderat scheint so schnell zu arbeiten, dass er die Zeit überholt hat. Die sind wohl auf Zack und wollen in die Ferien. Wenn doch in Reinach nur alle Geschäfte so zügig abgewickelt würden …

Trotzdem, mit dem Fahhrad zur Arbeit zu fahren ist eine gute Sache – ob am 30. Juni oder 2. Juli.

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Aufgeschnappt: Bananenrepublik?

On June 2, 2009, in Aufgeschnappt, Reinachblog, by Knubbelog

Bananenrepublik?

Bananenrepublik?

Die BaZ-online schreibt heute im Artikel “Wie in einer Bananenrepublik” über angebliche Verfehlungen resp. grosszügige Interpretation des Gesetzes der aktuelle Baselbieter Regierung.

Vor allem von linker Seite wird dieser vorgeworfen, sich teilweise um das Gesetz zu foutieren.

Die Autorin führt drei Beispiele auf. Unter anderem auch die mutmassliche Ausstandspflichtverletzung eines gewissen Krähenbühl Jörg zum Thema Kap-Haltestelle in Reinach. Das Resultat kennen wir ja. Es scheint so, dass je weiter “oben” man sich befindet, desto grösser der Filz wird und desto mehr zurechtgebogen wird.

Schlussendlich soll resp. kann  sich jede Person zu diesem Thema selbst seine Gedanken machen. Ein schaler Geschmack bleibt …

Ausgesuchte Links:

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Nachfolgend aktuelle Bilder des “künftigen” Recyclingparkes bei der ehemaligen ARA1 – Stand 31.05.2009:

Links zum Thema Werkhof / Recycling Park:

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...ausser es sind Kinder!

...ausser es sind Kinder!

Das ist der Hammer!

Tarifverbund – Gegen Kindergrippen im Drämmli …. schreibt Stuecki in seinem Blog Dometownarlesheim.ch. Kinder in einer Kindergrippe kosten  und gelten nicht als Gruppe! ….. Lohnt sich zu lesen!

Ist das wirklich so? Die allgemeinen Tarifinformationen der TNW sagen es!

Aha, ein Kind ist nicht mehr unter 6 Jahren und nicht mehr begleitet wenn es mehr als 10 Kinder sind …. TNW-Logik.

Aber es ist doch einfach. Meist sind ja 2 (oder mehr) Betreuerinnen dabei. Einfach die Kinder auf die Betreuerinnen aufteilen – dann gibts eben z.B. 2×5 Kinder-Grüppchen. Das sind dann per Definition der TNW noch keine Gruppen ….

Müsste doch eigentlich funktionieren!?

Tut es eben nicht, weil bereits ab dem ersten Kind (!) bezahlt werden muss.

Oder wenn unsere Tagesmutter mit unseren beiden und den anderen beiden Kids (total 4 / alle unter 6 Jahren) mit dem Tram wegfahren würde – teure Sache. Ist das geregelt? Sie ist ja weder ein Tagesheim, noch ein Kindergarten. Wäre äusserst interessant dies mal zu testen.

Eine Mutter mit 4 Kindern (unter 6 Jahren) wäre also in den Augen der TNW zuerst einmal eine potentielle Schwarzfahrerin (schon beinahe kriminell). Sie müsste also zwingend nachweisen, dass das ihre Kinder sind und sie z.B. keine Betreuerin resp. Tagesmutter ist…..

Fazit

Kinder unter 6 Jahren sind nicht gleich Kinder unter 6 Jahren….. und die TNW hat etwas gegen Kinder!

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Wenn wir durch die Reinacher Heide in Richtung Münchenstein laufen, kommen wir irgendwann an der alten Kläranlage von Reinach vorbei.

Heute ist es noch eine Baustelle – aber nicht nur. Es entsteht im Rahmen der Re-Naturisierung der Birs ein wunderbares Stück Natur (siehe Fotos), welches auch als Fortsetzung resp. Ergänzung zur Reinacher Heide gesehen werden könnte.

Und gerade hier soll also der Recycling-Park entstehen! Schade!

Ich bin der Meinung: “Geld hin oder her – dies sollte keine Müllhalde von Reinach werden” !!!

Update:

In der Reinacher Zeitung ist heute ein Artikel erschienen, der die Forderung von Einwohnern nach einem anderen Standort aufgreift. Direkt zum Artikel Recyclingpark: Anwohner fordern anderen Standort

Der jetzt von der Gemeinde vorgesehene Standort wäre vermutlich aus finanzieller Sicht am ertragreichsten. Das jetzige Gelände des (alten)0 Werkhofs kann zu “gutem” Geld gemacht werden und ‘dort unten’ an der Birs sieht die Verschandelung ja kein Mensch … Ausser die ReinacherInnen die im Bereich der Zufahrt wohnen und diejenigen Leute, die eines der wenigen Stücke ruhiger Natur geniessen wollen ….. Und wieder regiert Geld über Vernunft?!

Links zum Thema Recyclingpark:

Fotos (ehem ARA1):

(Fotos aufgenommen mit Apple iPhone am 20.04.2009 / 15:40h)

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Essverbot (Quelle: Ausschnitt BVB-Broschüre)

Essverbot (Quelle: Ausschnitt BVB-Broschüre)

Stellen wir uns ‘mal folgende Situation vor:

Es ist Sommer und heiss. Am Marktplatz steigen 2 Mütter mit ihren Babywagen und zwei Kleinkindern (3 Jahre) in den 11er in Richtung Reinach/Aesch.

Beim Bahnhof werden die Kleinsten ob der Hitze quengelig. Die Mütter geben ihnen die Drinkflasche und eine Reiswaffel. Jetzt steigt die Kontrolltruppe ein. “Bitte alle Billette vorweisen”. Gesagt, getan. “Wissen sie, dass im Tram das Essen und Trinken verboten ist?” Ja, logisch weiss ich das, aber die Babys haben bei dieser Hitze durst. “Macht zwanzig Franken..” So in etwa stelle ich mir das vor.

Im BaZ-Online Artikel “Wer im Tram isst, wird künftig gebüsst” versuchen sich die BVB und BLT – zu diesem seit sehr langer Zeit diskutierten Thema – zu rechtfertigen.

Schnappen sie jetzt über?

Ich bin gespannt, wie das umgesetzt werden soll und ob immer gleich (objektiv) vorgegangen wird – v.a. im Sommer, wenn viele Touristen und Mütter mit ihren Kleinkindern und Babys das Tram bevölkern…..

Gekennzeichnet sind die Essverbote bisher mehr als dürftig. Meist nur mit kleinen Symbolen und oft auch nur in der Mitte des Trams (u.a. BLT). Man stelle sich eine Gruppe Asiaten vor, die von der “Busse” (die BVB spricht ja von Unkostenbeitrag) überzeugt werden soll …. viel Spass.

Dieses “Fingerspitzengefühl” traue ich den hiesigen Kontrolleuren (leider) auf alle Fälle nicht zu.

Trotzdem gehören Zeitungen, leere RedBull-Dosen, Papiertüten, Hamburger-Verpackungen & Co. definitiv VOR dem einsteigen ins Tram in den Mülleimer. Denn auch ich ärgere mich – v.a. am Morgen oder nach dem abendlichen Ausgang – über die Respektlosigkeit einiger Trampassagiere.

Weitere Artikel zu diesem Thema:

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Schlaglöcher gegen Raser?

Schlaglöcher gegen Raser?

Mit Schlaglöchern gegen die (Quartier-) Raser? Wie das denn?

Im BaZ-online Artikel vom 16.04.2009 war von einer interessanten Idee aus England die Rede.

Der Gemeinderat von Navestock (ein Ort nordöstlich von London) hat doch tatsächlich die (kostengünstige) Idee, mit Schlaglöchern die Raser zu bremsen. Da die (meisten) Strasse so über lange Zeit nicht saniert werden müssen, werden zusätzlich Kosten gespart.

Wäre das nicht ‘was für Reinach?

Die Gemeinde könnte Kosten für den Strassenunterhalt sparen (keine Reparaturen), Radarkontrollen wären überflüssig (da eh nicht schneller als 30 km/h gefahren werden kann) verkehrsberuhigende Massnahmen nicht mehr nötig (keine versetzten Parkplätze und “Schwellen”) und das Unterhaltspersonal steht für andere Aufgaben zur Verfügung (z.B. Hunde-Säckchen aus dem Strassengraben einsammeln oder so).

Lieber Reinacher Gemeinderat, wäre das nicht eine (Kosten-) Überlegung wert?

Der ganze BaZ-online Artikel vom 16.04.2009 – oder via Link im Original:

Mit Schlaglöchern gegen die Raser

Der Gemeinderat von Navestock nordöstlich von London will die Raser auf seinem Gebiet ausbremsen – auf eine besonders kostengünstige Weise.

Schlaglöcher seien bestimmt das beste Mittel, einen vorsichtigen Fahrstil zu erzwingen – mit diesen Worten erläuterte das Gemeinderatsmitglied Mike Parrish heute den Vorschlag. Und darüber hinaus könnten sogar noch erhebliche Kosten gespart werden.

Parrish sicherte allerdings zu, dass die Hauptverkehrsstrassen durchaus noch ausgebessert würden. Die Nebenstrassen in Wohngebieten allerdings würden nicht mehr repariert. Einige Anwohner reagierten allerdings nicht sehr begeistert: Sie sahen die Sicherheit von Autofahrern gefährdet.

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Tramschiene

Eine Tramschiene

Leider ist eingetreten, was zu befürchten war – der Krähenbühl Jörg hat seinen ‘Sieg’, der Kanton durfte bestimmen und die Gemeinde musste ‘kuschen’. Die jetzige sog. Einigung zur Zusammenarbeit ist doch lediglich ein politisches Manöver um dem ganzen Trauerspiel vordergründig ein Ende zu setzen.

Immerhin wird es (hoffentlich) ein wenig ruhiger um dieses Thema und vielleicht geht jetzt auch wirklich etwas vorwärts. Und immerhin hat man im Gemeinderat die Ruhe bewahrt und sich nicht in die Niederungen gewisser Baselbieter Regierungsmitglieder begeben.

Schade ist auch, dass die Umgestaltung nicht zusammen mit der Ersetzung der BLT Tramschienen geschehen kann. Jetzt geben wir halt ein wenig mehr Geld aus, die Politiker hatten ihren Spass am gemeinsamen “Chiflen” und der Steuerzahler hatte seine Unterhaltung (leider nicht ganz gratis …). Übrigens, die BLT informiert an einer Infoveranstaltung in Reinacher GZR über den bevorstehenden Geleiseneubau.

Fortsetzung folgt …

(aktualisiert 29.03.2009:  “…die BLT infomiert…”)

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